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Netanjahu nennt Sturz der iranischen Führung als Ziel 21.10.2026, 17:28 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat den Sturz der iranischen Führung als ausdrückliches Ziel der israelischen Sicherheitskräfte genannt. Nur so lasse sich die Bedrohung durch das iranische Atomprogramm ein für alle Mal beseitigen, sagte Netanjahu bei einer Abschlusszeremonie für Offiziere.

"Das Regime im Iran hat seine Lektion noch immer nicht gelernt", sagte Netanjahu. Der oberste Führer des Irans, Modschtaba Chamenei, habe beschlossen, "in die Fußstapfen seines Vaters zu treten". Chamenei habe "die Sicherung gelöst" und der Iran versuche "erneut, die Todesbomben zu entwickeln", sagte Netanjahu.

Ein Sturz der iranischen Führung sei daher der einzige Weg. "Und das ist meine Anweisung an die israelische Armee, den (Auslandsgeheimdienst) Mossad und die Sicherheitsorgane." Solange der Iran Israel zerstören wolle, bestehe eine existenzielle Gefahr. Teheran bestreitet, Atomwaffen bauen zu wollen.

Netanjahu sieht Trump bei Iran-Kurs an seiner Seite

Auch US-Präsident Donald Trump, den er als seinen "engen Freund" bezeichnete, teile seine Sicht, sagte Netanjahu weiter. Trump habe zuletzt mit Blick auf den Iran gesagt, er sei bereit, "die Sache zu Ende zu bringen". Der US-Präsident wolle dies aber nur gemeinsam mit Israel tun. "Und das ist genau das, was wir machen werden", sagte Netanjahu. Man werde den "Kopf der Krake" abschlagen sowie seine Arme, die islamistische Terrororganisation Hamas im Gazastreifen und die libanesische Hisbollah-Miliz.

Israel und die USA hatten am 28. Februar einen großangelegten Krieg gegen den Iran begonnen. Gleich zu Beginn wurde Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei bei einem israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz in Teheran getötet. Der Iran reagierte mit massiven Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel und US-Stützpunkte in der Region. Nach mehr als fünf Wochen Krieg wurde Anfang April eine Waffenruhe vereinbart. Der Krieg hatte auch massive Auswirkungen auf die Weltwirtschaft.

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