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Neue US-Sanktionen gegen Iran

Straße von Hormus im Fokus 29.07.2026, 18:05 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Die US-Regierung verschärft den Druck auf den Iran weiter. Sie verhängt neue Sanktionen, die sich unter anderem gegen zwei Unternehmen richten, die ihren Angaben nach maßgeblich an einem von den iranischen Revolutionsgarden (IRGC) unterstützten Erpressungssystem rund um die Straße von Hormus beteiligt sind. Dieses zwinge Handelsschiffe zu einer obligatorischen "Versicherung", um die für den weltweiten Ölhandel zentrale Meerenge zu passieren, heißt es in der Mitteilung des US-Finanzministeriums.

Der Vorwurf der USA: Die Risiken wie beispielsweise Beschlagnahmung, vor denen sie zu schützen vorgäben, würden überwiegend vom Iran selbst verursacht. Die Firmen versuchten unter dem Deckmantel dieser Dienstleistung Einnahmen zu generieren, einschließlich digitaler Zahlungen zur Umgehung von Sanktionen.

"Die Vereinigten Staaten werden nicht zulassen, dass der Iran den globalen Handel als Geisel nimmt oder die internationale Schifffahrt nutzt, um den Terrorismus, die Aggression und die Unterdrückung durch die IRGC zu finanzieren", teilte US-Finanzminister Scott Bessent in einem Statement mit.

Sanktionen gegen iranische "Schattenflotte"

Die Situation in der Straße von Hormus ist seit Monaten ein zentraler Konfliktpunkt zwischen Washington und Teheran. Der Iran beansprucht die Kontrolle über die Meerenge für sich, die USA dringen auf die Wiederherstellung der freien Schifffahrt, wie es sie vor Beginn ihres Kriegs gegen den Iran gegeben hatte.

Die Vereinigten Staaten verhängten nun auch Sanktionen gegen acht Unternehmen, die laut dem Außenministerium Schiffe betreiben, mit denen etwa sanktioniertes iranisches Rohöl nach China und in die Vereinigten Arabischen Emirate transportiert worden sei. Diese Schiffe seien Teil der iranischen "Schattenflotte", auf die sich die iranische Führung stütze, um Sanktionen zu umgehen, hieß es.

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