NRW-Gesundheitsminister

Krankenhäuser werden zukunftsfähig aufgestellt 01.04.2026, 06:33 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Fresenius 39,77 EUR -0,04 % Lang & Schwarz

Ein Jahr nach der Reform der Krankenhauslandschaft in Nordrhein-Westfalen sieht Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) wesentliche Vorteile für die Patienten. Die Reform habe "die Krankenhauslandschaft neu gestaltet und endlich auf eine solide und zukunftsfähige Basis gestellt", sagte der Minister.

Mit dem am 1. April 2025 in Kraft getretenen Krankenhausplan müssen sich die Kliniken stärker spezialisieren. Patienten sollen sicher sein können, dass Kliniken gerade bei komplexen Eingriffen nur Leistungen anbieten, für die sie ausreichend Personal, Erfahrung und Ausstattung haben.

"Wir sprechen hier von der größten gesundheitspolitischen Reform seit Jahrzehnten", sagte Laumann. Es gehe um mehr Qualität statt um die reine Zahl der Behandlungsplätze. "Als erstes Bundesland setzen wir nicht auf Betten, sondern planen auf Basis des tatsächlichen Bedarfs, klarer Qualitätsstandards und eindeutiger Erreichbarkeitsvorgaben."

Für die Klinik-Beschäftigten habe die Reform aber auch zahlreiche Nachteile mit sich gebracht, kritisiert die Gewerkschaft Verdi. "Viele müssen die Abteilung oder den Standort wechseln, manche sogar den Arbeitgeber", sagte die Fachbereichsleiterin Gesundheit, Susanne Hille. "Die Belastung steigt - und das in einem System, das längst am Limit arbeitet", kritisiert die Gewerkschafterin. "Für die Beschäftigten ist das kaum noch tragbar."

Auch viele Klinik-Träger kämpfen noch mit den Folgen der Reform. Mit der Reform seien "durchaus schmerzhafte Einschnitte für einzelne Krankenhäuser verbunden gewesen", sagt Ingo Morell, Präsident der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen. Gleichzeitig hätten die Kliniken, die einen Schwerpunkt zugeteilt bekommen haben, neues Personal finden und teilweise aufwendig umbauen müssen. Solche Maßnahmen seien teuer und bräuchten Zeit, sagte Morell. Laut Gesundheitsministerium haben im vergangenen Jahr vier Kliniken in Nordrhein-Westfalen den Betrieb eingestellt.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 2,19
Hebel: 18,15
mit starkem Hebel
Ask: 9,19
Hebel: 4,32
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Vontobel
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: VY2H6S VJ7DSD. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer