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BAUER Aktiengesellschaft / Aufsichtsrat und Vorstand der BAUER AG legen ... 16.06.2026, 15:45 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Aufsichtsrat und Vorstand der BAUER AG legen Geschäftsbericht vor und schlagen der Hauptversammlung den Rechtsformwechsel vor Schrobenhausen (ots) - Die BAUER AG hat heute ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2025 vorgelegt und dabei eine Gesamtkonzernleistung von rund 1.725 Mio. EUR ausgewiesen.

Im Segment Spezialtiefbau konnten in vielen Ländern und bei Großprojekten gute Leistungen erzielt werden, weshalb im Geschäftsjahr 2025 eine Teilkonzernleistung von 753,3 Mio. EUR (Vorjahr: 1.191,4 Mio. EUR) generiert wurde. Der nach Plan erfolgte Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der weitgehenden Fertigstellung eines Großprojekts in 2024. Die Ergebnisverbesserung ist im Wesentlichen auf die Konzentration ausgewählter internationaler Standorte zurückzuführen und lag mit 78,2 Mio. EUR über dem Vorjahr in Höhe von 37,3 Mio. EUR. Auch das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich auf 28,9 Mio. EUR (Vorjahr: 5,1 Mio. EUR).

Im Segment Maschinen lag die Teilkonzernleistung bei 728,6 Mio. EUR (Vorjahr: 789,4 Mio. EUR). Der Rückgang ist konjunkturell mit niedrigen Auftragseingängen im ersten Quartal 2025 bedingt, die sich im weiteren Verlauf des Jahres verbesserten. Das EBIT lag mit 9,4 Mio. EUR aufgrund des rückläufigen operativen Geschäfts unter dem Vorjahr von 38,8 Mio. EUR. Ebenso das Ergebnis nach Steuern, das von 11,3 Mio. EUR auf -23,6 Mio. EUR zurückging.

Resources verzeichnete eine positive Entwicklung und erzielte eine Teilkonzernleistung von 292,8 Mio. EUR (Vorjahr: 270,8 Mio. EUR). Das EBIT lag mit 24,1 Mio. EUR deutlich über dem Vorjahr von 12,4 Mio. EUR, ebenso das Ergebnis nach Steuern, das im Geschäftsjahr 2025 bei 18,6 Mio. EUR (Vorjahr 8,0 Mio. EUR) lag.

Aufsichtsrat und Vorstand der BAUER AG haben nach eingehender Prüfung heute den Beschluss gefasst, der Hauptversammlung am 29. Juli 2026 die Entscheidung über den Rechtsformwechsel zu einer Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) zur Beschlussfassung vorzulegen. Damit richtet sich das Unternehmen auf die nächste Phase seiner Entwicklung aus und stellt sicher, dass es durch mittelstandstypischere Strukturen, klarere Entscheidungswege und eine konsequentere Umsetzung strategischer Maßnahmen in den kommenden Jahren profitables Wachstum erzielen wird. Die Investitionsagenda wird durch das langfristige Engagement der Mehrheitsaktionäre Doblinger unterstützt. Die Familie hat ihr Bekenntnis zur BAUER Gruppe und ihrer Weiterentwicklung bekräftigt.

Auch personell stellt sich BAUER neu auf: Der Aufsichtsrat hat heute Dr. Martin Beck, bisher Generalbevollmächtigter der BAUER AG, mit sofortiger Wirkung zum Vorstand der BAUER AG bestellt. Martin Beck vereint, was für die zukünftige Entwicklung von BAUER von besonderer Bedeutung ist: Führungsverantwortung, Finanzexpertise und einen ausgeprägten Mittelstandshintergrund. Vor dem Hintergrund des Rechtsformwechsels verlässt Dr. Martin Thormann, bisheriger Vorstand der BAUER AG, auf eigenen Wunsch zum heutigen Tage das Unternehmen.

Zur Vorbereitung des Rechtsformwechsels wurde am 30.05.2026 die BAUER Management GmbH gegründet, die nach entsprechendem Beschluss der Hauptversammlung und nach Eintragung des Rechtsformwechsels ins Handelsregister die Geschäfte der BAUER KGaA und der BAUER Gruppe führen wird. Als Geschäftsführer dieser Komplementär GmbH wurden Dr. Martin Beck und Dirk Pförtner ernannt.

"Wir freuen uns, dass wir nun die nächsten Schritte für eine erfolgreiche Zukunft unseres Unternehmens gehen können. Diese Neuausrichtung wird BAUERs führende globale Position und gleichzeitig die Standorte in Deutschland und anderen Ländern stärken," erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende der BAUER AG, Prof. Dr. Peter Bömelburg. "Martin Beck und Dirk Pförtner werden das Unternehmen nun in seine nächste Phase führen. Ich freue mich auf unsere enge Zusammenarbeit."

Unser herzlicher Dank gilt Martin Thormann für die vertrauensvolle und stets gute Zusammenarbeit. Für seinen weiteren beruflichen und privaten Weg wünschen wir ihm alles Gute und viel Erfolg," so Prof. Dr. Bömelburg weiter.

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