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Ericsson GmbH / Aufruf führender europäischer Technologieunternehmen zur ... 05.05.2026, 09:25 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Aufruf führender europäischer Technologieunternehmen zur Stärkung der digitalen Wettbewerbsfähigkeit (FOTO) Düsseldorf (ots) - Der Präsident und CEO von Ericsson, Börje Ekholm, fordert heute in einem gemeinsamen Gastbeitrag mit den CEOs mehrerer großer europäischer Technologieunternehmen (https://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/gastk ommentar-wir-brauchen-mehr-europa/100221173.html) alle Stakeholder dazu auf, die Wettbewerbsfähigkeit Europas in den Bereichen Technologie, Industrie und KI zu stärken. Zu den Unterzeichnern des in mehreren europäischen Medien veröffentlichten Beitrags zählen neben Ekholm: Guillaume Faury, Chief Executive Officer von Airbus; Christophe Fouquet, Präsident und Chief Executive Officer von ASML; Arthur Mensch, Mitbegründer und Chief Executive Officer von Mistral AI; Justin Hotard, Präsident und Chief Executive Officer von Nokia; Christian Klein, Chief Executive Officer und Vorstandsvorsitzender von SAP; sowie Roland Busch, Präsident und Chief Executive Officer von Siemens.

"Wir stehen bereit, mit europäischen Entscheidern zusammenzuarbeiten, um mutige Maßnahmen voranzubringen", heißt es in dem Gastbeitrag. "Die nächste Phase der Innovation wird davon bestimmt sein, wie digitale Fähigkeiten in der realen Welt angewendet werden", so die CEOs. "Um strategische Ziele zu erreichen, ist eine marktwirtschaftlich orientierte politische Unterstützung nötig, die flexibel für jede Branche angepasst wird."

Als Maßnahmen werden unter anderem angeführt, dass Innovation Vorrang vor Regulierung haben muss und dass zukünftige Standards sowie eine technologische Führungsrolle durch die Entwicklung und den Einsatz neuester Technologien geschaffen werden müssen. Die CEOs erklären, dass erdrückende, unnötig komplexe und sich oft überschneidende Regulierungen es äußerst schwierig machen, mit dem technologischen Fortschritt Schritt zu halten.

Der Aufbau strategischer Resilienz wird als weitere Priorität genannt. Die CEOs erklären, dass nachhaltiger Wohlstand und Widerstandsfähigkeit auf der Schaffung und Kontrolle von geistigem Eigentum basieren, nicht nur auf Konsum.

Die CEOs erachten es zudem als notwendig, dass die EU und ihre Mitgliedstaaten privates Kapital durch die vollständige Verwirklichung der Spar- und Investitionsunion mobilisieren. Zudem müssen die Wettbewerbs- und Fusionskontrollvorschriften so reformiert werden, dass die für den globalen Wettbewerb erforderliche strategische Konsolidierung und Skalierung ermöglicht wird.

In ihrem Gastbeitrag warnen die Technologieunternehmen zwar davor, dass Europa Tag für Tag an globaler Wettbewerbsfähigkeit verliert, stellen jedoch gleichzeitig fest, dass diese Herausforderung durch entschlossenes gemeinsames Handeln bewältigt werden kann. In einer Zeit beispielloser geopolitischer und technologischer Veränderungen würden die Entscheidungen der kommenden Monate und Jahre darüber bestimmen, ob Europa in den nächsten Jahrzehnten florieren könne, so die CEOs.

Die Unternehmen sehen in den Draghi- und Letta-Berichten sowie in der Wettbewerbsfähigkeitsstrategie der Europäischen Kommission eine Bereitschaft zum Wandel. Sie erkennen darin die Einsicht, dass Europa anders handeln muss.

Der Gastbeitrag entstand nach einem Treffen der sieben CEOs mit der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, in Brüssel letzte Woche.

"Jetzt müssen Technologieunternehmen und politische Entscheidungsträger dringend zusammenwirken, um technologische Führung zu ermöglichen", heißt es im Gastbeitrag weiter. "Wir stehen bereit, unseren Teil dazu beizutragen und mit europäischen Entscheidern zusammenzuarbeiten, um mutige Maßnahmen voranzubringen. Die Zeit ist reif. Lassen Sie uns diese Herausforderung gemeinsam lösen!"

Zusammen erwirtschaften die sieben Technologieunternehmen 417 Milliarden Euro Umsatz und repräsentieren eine Marktkapitalisierung von fast 1,1 Billionen Euro. Sie stehen weltweit für fast eine Million Hightech-Arbeitsplätze, investieren jährlich über 40 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung (F&E) und halten weltweit mehr als 210.000 Patente.

Pressekontakt:

Pressekontakt Ericsson GmbH Prinzenallee 21 40549 Düsseldorf eMail: mailto:ericsson.presse@ericsson.com

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/13502/6268697 OTS: Ericsson GmbH

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