OTS

vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. / vbw besorgt über ... 15.01.2026, 11:27 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

vbw besorgt über Stillstand in der deutschen Wirtschaft / Brossardt:

"Für nachhaltiges Wachstum sind 2026 große Strukturreformen notwendig"

München (ots) - Dem Statistischen Bundesamt zufolge ist die deutsche Wirtschaft

2025 nur minimal gewachsen . Gegenüber dem Vorjahr stieg die Wirtschaftsleistung

um lediglich 0,2 Prozent. Die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

sieht darin ein weiteres Warnsignal für den Standort. "Die deutsche Wirtschaft

hat schwere Jahre hinter sich. Nach zwei Jahren der Rezession in 2023 und 2024

folgt nun die faktische Stagnation im vergangenen Jahr . Wir müssen endlich raus

aus der Dauerflaute. Dass die Wirtschaft nicht erneut geschrumpft ist, lag vor

allem an gestiegenem privaten Konsum und höheren Staatsausgaben . Für die

Industrie und das Baugewerbe ging die Rezession weiter", so vbw

Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. Die vbw macht die tiefgreifenden

strukturellen Standortprobleme dafür verantwortlich. "Die massiv gestiegenen

Kosten für Energie und Arbeit , die hohen Abgaben und Steuern sowie die

überbordende Bürokratie verhindern ein echtes wirtschaftliches Comeback. Diese

tiefgreifenden Strukturprobleme müssen wir zügig anpacken, um in den kommenden

Jahren wieder echtes und nachhaltiges Wirtschaftswachstum generieren zu können",

betont Brossardt und fordert: "Die Bundesregierung muss 2026 zum Jahr der großen

Reformen machen."

Neben den hausgemachten Standortproblemen kämpft die deutsche Wirtschaft mit

geopolitischen Krisen , der Zollpolitik der US-Regierung , chinesischen

Exportbeschränkungen auf Seltene Erden sowie einem stark verteuerten Euro . "Das

ist ein bedrohlicher Mix für unser so wichtiges Exportgeschäft", erklärt

Brossardt und ergänzt: "Die geopolitische Gemengelage können wir nicht ändern,

das gleiche gilt für ausländische Zölle oder den Wechselkurs. Fatal ist aber,

dass zu dem schwierigen internationalen Umfeld unsere hausgemachten Probleme

dazukommen." Die vbw erwartet für das laufende Jahr ein leicht positives

Wachstum.

Die vbw setzt daher auf eine entschiedene Stärkung der wirtschaftlichen

Rahmenbedingungen . "Die Bundesregierung ist gut aus den Startlöchern gekommen.

Der Bürokratieabbau hat für uns natürlich oberste Priorität - die

Modernisierungsagenda der Bundesregierung sowie auch die auf EU-Ebene

beschlossene Einigung zum Omnibus-I-Paket waren hier wichtige Schritte.

Gleichzeitig braucht es noch mehr", betont Brossardt. Neben einem Abbau der

Bürokratie muss aus Sicht der vbw auch sichergestellt werden, dass keine neue

Bürokratie zusätzlich aufgebaut wird. Des Weiteren erwartet die vbw eine echte

Reform der sozialen Sicherungssysteme . "Durch den nahezu ungebremsten

Kostenanstieg sind unsere Arbeitskosten nicht mehr wettbewerbsfähig. Investiert

wird mittlerweile anderswo. Wir erwarten daher mutige Lösungen - und dies nicht

nur von der Rentenkommission ", so Brossardt. Außerdem beharrt die vbw auf einer

strikt zweckgebundenen Verwendung der Mittel aus dem Sondervermögen sowie eine

rasche Senkung der Stromsteuer für alle Branchen .

Pressekontakt:

Lena Grümann, +49 (0) 89-551 78-391, mailto:lena.gruemann@vbw-bayern.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/58439/6196963

OTS: vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer