Patentamt

Deutschland holt in Digitaltechnik auf 16.04.2026, 05:45 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Microsoft 353,95 EUR +1,53 % Tradegate
Samsung Electronics 215.388,00 KRW +3,13 % TTMzero RT

Heimische Industrie und Forschungseinrichtungen holen ihren Rückstand bei der Entwicklung digitaler Technologien allmählich auf. Im vergangenen Jahr hat die Zahl veröffentlichter Digital-Patentanmeldungen aus Deutschland um über 12 Prozent auf insgesamt 5.051 zugenommen, wie das Patent- und Markenamt (DPMA) in München mitteilte. Deutsche Anmelder lagen damit auf Rang fünf hinter den USA, China, Südkorea und Japan. Stark vertreten: der Technologiekonzern Bosch.

Noch stärker als die deutschen Patentanmeldungen in den digitalen Schlüsseltechnologien legten allerdings diejenigen aus China mit einem Plus von gut 14 Prozent zu.

USA und China weit vorn

"Der positive Trend bei digitalen Schlüsseltechnologien macht Hoffnung, dass wir die zukünftigen Märkte mitprägen können", sagte DPMA-Präsidentin Eva Schewior. In absoluten Zahlen ist der Rückstand auf die beiden führenden Nationen USA und China nach wie vor groß: 2025 wurden über 15.000 Digital-Patentanmeldungen aus den USA veröffentlicht, aus China über 10.000. Weniger groß ist der Abstand zu Südkorea (5.707 veröffentlichte Anmeldungen) und Japan (5.266).

Anlass der Veröffentlichung ist die bevorstehende Hannover Messe, die am kommenden Montag ihre Pforten öffnet. Die Zahlen geben nicht den allerneuesten Stand wider, da Patentanmeldungen erst nach einer Frist von 18 Monaten veröffentlicht werden.

Bosch bei Computertechnik auf dem vierten Platz

Besonders stark war der Zuwachs deutscher Anmelder laut DPMA im Technologiefeld "Computertechnik", zu dem unter anderem Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz zählen. Top-Anmelder war der südkoreanische Samsung KR7005930003-Konzern vor Microsoft US5949181045 und dem chinesischen Unternehmen Huawei. Auf Rang vier lag mit Bosch ein deutsches Unternehmen.

Neben "Computertechnik" wertete die Münchner Bundesbehörde die veröffentlichten Patentanmeldungen mit Wirkung für Deutschland in "digitaler Kommunikationstechnik", bei "Halbleitern", "audiovisueller Technik" und "Datenverarbeitung für betriebswirtschaftliche Zwecke" aus. Dabei flossen sowohl die Zahlen des Deutschen als auch des benachbarten Europäischen Patentamts ein, doppelte Patentanmeldungen zogen die Autoren der Berechnungen ab.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter aufwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 1,65
Hebel: 21
mit starkem Hebel
Ask: 7,93
Hebel: 4
mit kleinem Hebel
Smartbroker
UBS
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: WA363C UL3AU0. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer