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Streiks bei Lufthansa unnötige Eskalation 11.02.2026, 12:06 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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BERLIN/FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Lufthansa -Vorstand hat die für Donnerstag angekündigten Crew-Streiks als "völlig unnötige Eskalation" kritisiert. Die jeweiligen Forderungen der Gewerkschaften würden weitere starke Kostensteigerungen bei der Lufthansa-Kerngesellschaft bedeuten, sagte Personalvorstand und Arbeitsdirektor Michael Niggemann in Berlin. Dort bestehe aber keinerlei Spielraum.

Die Piloten gingen bereits heute mit monatlichen Bezügen von durchschnittlich 8.400 Euro einschließlich der gesetzlichen Rente in den Ruhestand, erklärte Niggemann. Die Forderungen der Vereinigung Cockpit gingen weit darüber hinaus. "Wir können eine Top-Versorgung nicht einfach noch mal verdoppeln."

Niggemann: Kabine schon jetzt zu teuer

Den Kabinenbeschäftigten bei der perspektivisch auslaufenden Cityline habe man großzügige Angebote zur Übernahme bei anderen Gesellschaften gemacht, sagte der Manager. Die Ufo-Forderungen zum Manteltarif bei der Lufthansa Classic liefen auf weitere Kostensteigerungen von rund 10 Prozent hinaus. Bereits heute liege die Produktivität der Besatzungen bei der Kerngesellschaft 10 bis 20 Prozent hinter dem Wettbewerb.

Niggemann setzt nach eigenen Angaben auf weitere Gespräche. "Ich bin fest überzeugt, dass es den Beschäftigten um Perspektiven geht. Da ist eine Erhöhung der Kosten genau kontraproduktiv."/ceb/DP/mis

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