Anzeige
+++Bohrstart JETZT angelaufen: American Pacific startet 15.000m-Bohrprogramm: Jagd auf den Tiefen-Jackpot beginnt+++
Platzeck

Kontakt zu Russland nach Frieden in der Ukraine 28.05.2026, 14:53 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Der ehemalige Brandenburger Ministerpräsident Matthias Platzeck rät zur Wiederaufnahme der Gespräche mit Russland nach einem Frieden in der Ukraine - vor allem wegen günstigerer Energie. "Wenn es in absehbarer Zeit zu einem Friedensschluss in der Ukraine kommt, zu hinnehmbaren Bedingungen für die Ukraine, dann sind wir gut beraten, trotzdem mit Russland wieder einen Draht zu suchen", sagte Platzeck dem RBB im Beitrag "Köpfe des Wandels". "Ich weiß, wie heiß umstritten das ist und für unmöglich das von manchen gehalten wird."

Platzeck: Man kann Gesprächspartner immer weniger aussuchen

Der frühere SPD-Vorsitzende ist der Ansicht, dass "wir immer weniger auf dieser Welt uns Gesprächspartner aussuchen können". Als Beispiel nannte er Russlands Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump. "Wir haben nur die Anführer, die wir haben, und mit denen müssen wir auch umgehen", sagte Platzeck. "Man muss es wenigstens versuchen." Er wirbt seit längerem für eine diplomatische Friedenslösung für die Ukraine. Wegen Reisen nach Russland, die er verteidigt und als privat bezeichnet, war er in Kritik geraten. Der Angriffskrieg Russlands in der Ukraine dauert seit 2022.

Ex-SPD-Chef warnt vor Isolation Deutschlands

Platzeck warnte davor, dass Deutschland wegen hoher Strompreise weltweit abgehängt wird. "Dort ist ein Energieangebot, was noch Jahrzehnte tragen kann, und ich glaube, wir werden es nötig haben", sagte Platzeck mit Blick auf Russland. "Wir haben, glaube ich, eine Situation heute in Europa, wo wir (...) stärker darauf gucken müssen, dass wir den Anschluss an die Welt nicht verlieren mit der Hauptursache unserer Strompreise oder unserer Energiepreise."

Platzeck sieht Fehler in der Strategie der SPD

Der Ex-Ministerpräsident sieht angesichts der niedrigen Umfragewerte für die SPD Fehler in der Strategie. "Wir hätten solche Ergebnisse, glaube ich, nicht mal im bösesten Traum vor 20 Jahren für denkbar und für möglich gehalten", sagte Platzeck. "Wir haben bestimmt Fehler gemacht." An manchen Stellen gebe es nicht mehr den klaren Blick für die sogenannten kleinen Leute.

Die SPD bilde wegen der geringeren Mitgliederzahl nicht mehr die Vielfalt der Gesellschaft ab, sagte er. "Es ist sehr akademisch geworden, bis zur Sprache hin sehr akademisch geworden. (...) Wenn Sie das alles zusammennehmen, ist da eine Entfernung entstanden. Die müssen wir dringend wieder abbauen, dringend überbrücken, sonst entgleitet uns das."

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer