Polens Regierungschef

Keine dauerhafte Stabilität in Nahost 08.04.2026, 13:22 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Polens Regierungschef Donald Tusk rechnet trotz Erleichterung über die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf eine Waffenruhe nicht mit einer dauerhaften Stabilisierung in Nahost. "Frieden und sogar ein vorübergehender Waffenstillstand sind immer besser als Krieg", sagte er zu Beginn einer Kabinettsitzung in Warschau. Allerdings gehe er angesichts des bisherigen Vorgehens, der Erfahrung und der Worte der an dem Konflikt beteiligten Politiker "mit äußerster Vorsicht" von einer Perspektive von mehreren Wochen aus.

Polens Verteidigungsminister Wladyslaw Kosiniak-Kamysz betonte, eine Beruhigung der Lage im Nahen Osten sei nicht nur mit Blick auf die Ölmärkte nötig, sondern auch mit Blick auf die westliche Zivilisation. Denn diese stehe für Frieden, Normalität und die Achtung des menschlichen Lebens, so Kosiniak-Kamysz. US-Präsident Donald Trump hatte dem Iran noch wenige Stunden vor der Einigung auf eine Waffenruhe gedroht, eine ganze Zivilisation werde untergehen.

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