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'Frankfurter Allgemeine Zeitung' zu Merz und Söder 29.05.2026, 05:34 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

"Frankfurter Allgemeine Zeitung" zu Merz und Söder:

"Entgegen den Spekulationen, die im dauererregten Berlin die Runde machen, ist es unwahrscheinlich, dass Bundeskanzler Merz in nächster Zeit von einem Parteifreund abgelöst wird. Noch ist die CDU nicht an dem Punkt, an dem sie ernsthaft über das Stürzen des eigenen Kanzlers und Parteichefs nachdenken würde, das mit großen Risiken verbunden wäre. Auch steht kein Ersatzmann zur Verfügung, der sich auf ein solches Abenteuer einließe. Hendrik Wüst, der noch alle Zeit der Welt hat, ist dazu viel zu vorsichtig. Und Markus Söder, der mindestens so gerne Bundeskanzler werden würde, muss erst einmal darum kämpfen, bayerischer Ministerpräsident und CSU-Chef bleiben zu können. Denn auch in der CSU herrscht große Unzufriedenheit über das, was in Berlin - nicht - passiert, vor allem aber wegen der eigenen Lage in Bayern."

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