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'Handelsblatt' zu Staatsverschuldung 06.08.2026, 05:35 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

"Handelsblatt" zu Staatsverschuldung:

"Staatliche Nachfrage als konjunkturelle Steuerungsgröße wird von Linken notorisch überschätzt. Das Ergebnis ist ein toxisches Gemisch aus schwachem Wachstum bei gleichzeitig rasant steigender Staatsverschuldung. Für die Konservativen ist das Schuldenpaket daher der Beweis des Vorurteils. Linke können nicht mit Geld umgehen. Weshalb sie die Schuldenbremse nicht reformieren wollen aus Sorge, der SPD eine weitere Schulden-Einfallstür zu öffnen. Was allerdings eine gewaltige Fehlannahme der Union ist. Dass es innerhalb der Bundesregierung Sorgen gibt, Deutschland könne sein Toprating verlieren, sollte bei allen die Alarmglocken läuten lassen. Das könnte die Zinskosten nicht nur für Deutschland, sondern auch für hochverschuldete Euro-Länder erhöhen. Deutschland ist dank seiner Finanz-Power der Stabilitätsanker des Währungsraums. Diese Rolle darf die Regierung nicht gefährden."

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