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'Lausitzer Rundschau' zum Bafög 01.06.2026, 05:35 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

"Lausitzer Rundschau" zum Bafög:

"Schwarz-Rot kann Milliarden locker machen. Wenn die Regierung will. So wie für die Mütterrente, die Gastrosteuer oder den Tankrabatt - alles von Ökonomen durch und durch kritisierte Projekte. Nur wenn es um Bildungs- und Chancengerechtigkeit, die ohnehin schon nicht Deutschlands Steckenpferd ist, geht, soll nun der Rotstift angesetzt werden. Stattdessen empfiehlt Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU), neben dem Studium zu jobben. Ein Nebenjob kann hilfreich und lehrreich sein, mit Sicherheit. Bloß: Die Hinzuverdienstgrenze für Bafög-Bezieher ist an die Minijobgrenze gekoppelt. Ein teures WG-Zimmer in München ist damit noch lange nicht finanziert. Zumal dies noch weitere Folgen hätte: Wer am Ende gar Vollzeit jobbt und nebenher studiert, wird deutlich länger als die Regelstudienzeit brauchen. Auf dem Arbeitsmarkt fehlen dann aber die ausgebildeten Fachkräfte umso länger."

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