Anzeige
+++Zwei kanadische Investmentbanken covern diese Aktie: Beide stufen sie mit Buy ein+++
Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige

Roche will schneller forschen 28.09.2026, 11:12 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Kostenlose Aktienchance per SMS Ausgewählte Trading-Einschätzungen aufs Handy.

Roche CH0012032048 hat sich für die kommenden Jahre ehrgeizige Ziele gesetzt: Der Pharmakonzern will bis 2030 insgesamt 20 neue, besonders wirkungsvolle Medikamente hervorbringen und zugleich bei der Produktivität seiner Forschung weltweit zur Spitzengruppe gehören.

Das geht aus der Präsentation zum "Pharma Day" am Montag hervor, an dem der Basler Konzern somit seine bisherige Zielsetzung bestätigte. Roche will damit seine Position als eines der führenden Pharma- und Biotechnologieunternehmen langfristig absichern und sein Geschäft zugleich breiter aufstellen - etwa durch den Ausbau neuer Felder wie Herz-Kreislauf-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen.

Prozesse grundlegend geändert

Um diese Ziele zu erreichen, hat Roche seine Forschung und Entwicklung in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Das Unternehmen spricht von einer deutlich strengeren Auswahl und Priorisierung seiner Projekte: Die Zahl der Projekte im Portfolio wurde reduziert, gleichzeitig sei der Gesamtwert des verbleibenden Portfolios deutlich gestiegen.

Nach Angaben aus der Präsentation lag die Erfolgsquote für Projekte, die in die entscheidende Phase III der klinischen Entwicklung kamen, 2025 bei 65 Prozent und 2026 bislang bei mehr als 80 Prozent. Gleichzeitig wurden Entwicklungszeiten verkürzt und Kosten gespart. Rund 2 Milliarden Schweizer Franken sollen bis Ende 2026 innerhalb des Forschungsbudgets neu verteilt werden - weg von weniger aussichtsreichen Vorhaben und hin zu Programmen, die Roche als besonders wichtig für die künftige Entwicklung des Konzerns betrachtet.

Ein Teil dieser Einsparungen soll anschließend nicht einfach aus dem Unternehmen verschwinden, sondern wieder in Forschung und neue Technologien fließen. Roche beziffert die wiederkehrenden Einsparungen aus den laufenden Effizienzprogrammen für 2026 auf rund 1,2 Milliarden Franken; bis 2030 sollen es knapp 1,9 Milliarden pro Jahr sein.

Insgesamt hat Roche nach eigenen Angaben 184 Maßnahmen zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung identifiziert. Das Ziel ist dabei nicht nur, billiger zu forschen, sondern mit den vorhandenen Mitteln mehr zu erreichen: schnellere Entscheidungen, kürzere Entwicklungszeiten und eine stärkere Konzentration auf Projekte, die tatsächlich bis zu einem neuen Medikament führen können.

KI wird immer wichtiger

Eine zunehmend wichtige Rolle spielt dabei Künstliche Intelligenz. Roche will KI nicht nur für einzelne Analysen einsetzen, sondern sie möglichst früh und durchgehend in die Arzneimittelforschung integrieren - vom Verständnis einer Krankheit über die Suche nach neuen Wirkstoffzielen bis zur Auswahl und Optimierung von Wirkstoffkandidaten.

Das Unternehmen nennt diesen Ansatz "Lab-in-the-Loop": KI-Modelle analysieren große Mengen biologischer und chemischer Daten, machen daraus Vorhersagen, und diese werden anschließend im Labor überprüft. Die neuen Versuchsergebnisse fließen wiederum zurück in die Modelle.

Laut Roche hatte KI beziehungsweise computergestützte Analyse zuletzt bereits bei rund 44 Prozent der Entscheidungen in der Forschungspipeline einen dokumentierten Beitrag geleistet. Zudem sind erste Wirkstoffprojekte mit Unterstützung von KI-Agenten in die Entwicklung gelangt.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer