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Aixtron steckt in weiterem Übergangsjahr - Hoffnung für 2027 26.02.2026, 14:55 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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(Kurs aktualisiert)

HERZOGENRATH (dpa-AFX) - Der Chipindustrie-Ausrüster Aixtron geht nach Umsatz- und Gewinneinbußen vorsichtig in das neue Jahr. Die wichtigen Geschäfte mit Anlagen zur Herstellung bestimmter Leistungshalbleiter etwa für die Elektromobilität dürften sich teils schwierig gestalten. Hier soll es in den kommenden Jahren aber besser laufen dank des technischen Fortschritts bei den Energiearchitekturen von KI-Rechenzentren und effizienterer E-Auto-Antriebe. Zunächst setzt der Vorstandsvorsitzende Felix Grawert aber weiter auf Einsparungen, auch durch einen Personalabbau am Stammsitz Herzogenrath.

Das Unternehmen bekommt schon eine Weile die Folgen eher träger Märkte für Leistungshalbleiter auf Basis von Galliumnitrid (GaN) und Siliziumkarbid (SiC) zu spüren. Sie leiden unter einer teils tristen Nachfrage nach E-Autos, Smartphones und Laptops.

"Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet Aixtron einen deutlichen Rückgang im Bereich der SiC-Leistungselektronik, da die Überkapazitäten im Markt weiterhin signifikant sind", hieß es vom Unternehmen am Donnerstag. Ein erwartet moderates Wachstum in der GaN-Leistungselektronik sowie ein wohl starkes Wachstum in der Optoelektronik dürften dies nur teilweise kompensieren. Damit dürfte das Optoelektronik-Geschäft rund um Anlagen zur Herstellung von Lasern weiter vom Bedarf für schnelle optische Datentransfers in KI-Rechenzentren oder beim Video-Streaming profitieren. Im LED-Bereich rechnet das Unternehmen derweil mit einem stabilen Marktumfeld.

Konzernchef Grawert erwartet 2026 einen Umsatz von rund 520 Millionen Euro, in einer Bandbreite von plus/minus 30 Millionen Euro. Davon sollen etwa 16 bis 19 Prozent als Ergebnis vor Zinsen und Steuern hängen bleiben. Der Ausblick bewegt sich im Rahmen der Analystenschätzungen und berücksichtigt einen weiteren Personalabbau, der mit einem mittleren einstelligen Millionen-Euro-Betrag an Kosten zu Buche schlagen sollte. So wurde den Angaben zufolge Anfang 2026 ein Mitarbeiterabbau in Herzogenrath vereinbart.

Längerfristig soll es dann aber wieder besser laufen. Denn: Die Elektromobilität werde künftig durch die vermehrte Einführung von 800-Volt-Batteriesystemen zu einem verstärkten Einsatz von SiC-Bauelementen im Antriebsstrang und in der Ladeinfrastruktur führen, stellt Aixtron in Aussicht. Das sollte sich 2027 positiv auf die Nachfrage nach effizienteren SiC-Elektronikchips auswirken.

Und auch die Nachfrage nach Anlagen zur Herstellung von GaN-Chips sollte mittelfristig deutlich anziehen, so das Unternehmen. Analyst Armin Kremser von der DZ Bank geht davon aus, dass im Zuge des für 2027 geplanten breiten Hochlaufs von Nvidias 800-Volt-Architektur in KI-Rechenzentren bereits in der zweiten Jahreshälfte 2026 steigende Bestellungen für Aixtron-Anlagen sichtbar werden. Damit werde ein starker Impuls für einen Wachstumssprung im kommenden Jahr ausgelöst. "Für den Markt dürfte die Tatsache, dass 2026 ein weiteres Übergangsjahr wird, daher weniger stark ins Gewicht fallen", glaubt der Experte daher.

Der Aktienkurs von Aixtron erholte sich denn auch rasch von einem anfangs deutlichen Kursrutsch um gut zehn Prozent. Zuletzt notierten die Papiere bei 26,01 Euro gut 7 Prozent im Plus. 2026 haben sie damit um die Hälfte zugelegt.

Im abgelaufenen Jahr sank der Umsatz des MDax -Unternehmens um 12 Prozent auf 556,6 Millionen Euro. Bei einer operativen Gewinnmarge von 18 Prozent ergibt sich damit ein Rückgang des Gewinns vor Zinsen und Steuern (Ebit) um rund ein Viertel auf 100,3 Millionen Euro, was mehr ist als von Analysten gemeinhin erwartet wurde. Unter dem Strich blieben 85,3 Millionen Euro hängen und damit ein Fünftel weniger als vor einem Jahr. Die Dividende soll dennoch stabil bleiben mit 15 Cent je Aktie./mis/men/jha/

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