Anzeige
+++Almonty stieg von 0,60 $ auf 30 $: – beginnt hier die nächste Wolfram-Story? – beginnt hier die nächste Wolfram-Story?+++
ROUNDUP 2/KI-Boom

Microsoft verdient über 100 Milliarden Dollar - Kurs steigt 31.07.2025, 13:18 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Microsoft 386,18 EUR +0,45 % Lang & Schwarz

(neu: Analysten von Jefferies, JPMorgan und RBC, Kurs sowie Hintergrund)

REDMOND (dpa-AFX) - Glänzende Geschäfte mit Produkten zur Nutzung Künstlicher Intelligenz (KI) treiben Microsoft weiter kräftig an. Im vierten Quartal beschleunigte sich das Wachstum noch mal. Der Konzern wächst aber nicht nur kräftig, sondern verdient auch prächtig. Im Geschäftsjahr 2024/25 belief sich der Gewinn auf etwas mehr als 100 Milliarden US-Dollar. An der Börse ging es für die ohnehin gut gelaufene Aktie weiter nach oben in immer neue Höhen.

Der Kurs kletterte vorbörslich um knapp neun Prozent auf 558 Dollar. Sollte er auch im regulären Handel so zulegen, wäre Microsoft nach Nividia der weltweit zweite Konzern, der beim Börsenwert die Marke von vier Billionen Dollar übersteigen würde.

Analysten sehen teils noch deutlich Luft nach oben. So erhöhte zum Beispiel Brent Thill vom Investmenthaus Jefferies das Kursziel von 600 auf 675 Dollar. Er lobte die Geschäftsentwicklung sowie den Ausblick des Konzerns.

Mark Murphy von der Bank JPMorgan betonte, dass Software und Dienste von Microsoft für viele andere Unternehmen im Grunde unverzichtbar seien. Und: Die Kunden stünden den Produkten sehr positiv gegenüber. Citigroup-Analyst Tyler Radke hob sein Ziel auf 680 Dollar an und hat damit eines der höchsten Ziele unter den Experten.

Trotz des seit Monaten und Jahren anhaltenden Höhenflugs der Aktie ist der Großteil der Experten weiter optimistisch. 68 der 72 von Bloomberg erfassten Analysten empfehlen das Papier zum Kauf; keiner rät dazu, die Anteile abzustoßen. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei fast 600 Dollar und dürfte in den kommenden Tagen weiter ansteigen.

In den drei Monaten bis Ende Juni sei der Umsatz um 18 Prozent auf etwas mehr als 76 Milliarden Dollar (66 Mrd Euro) gestiegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch nach Börsenschluss in Redmond mit. Der Gewinn sprang um fast ein Viertel auf 27 Milliarden Dollar nach oben.

Im Geschäftsjahr 2024/25 (30. Juni) verdiente der Softwarekonzern damit fast 102 Milliarden Dollar. Das sind 16 Prozent mehr als im Jahr davor. Der Umsatz legte um 15 Prozent auf 282 Milliarden Dollar zu. Umsatz und Gewinn übertrafen die Erwartung der Experten deutlich.

Analyst Rishi Jaluria von der kanadischen Bank RBC Capital sprach von einem starken Ende des Geschäftsjahres von Microsoft. Trotz hoher Investitionsausgaben hätten sich die Gewinnmargen gut gehalten, auch dank Effizienzgewinnen in den KI-Bereichen. Er hob zudem eine Beschleunigung des Wachstums von Azur hervor.

So beendete der Konzern eine jahrelange Geheimniskrämerei um den Umsatz seiner Cloud-Plattform Azure. Demnach brachte sie im gerade abgeschlossenen Geschäftsjahr Erlöse von mehr als 75 Milliarden Dollar - ein Plus von 34 Prozent. Damit bestätigt sich die Annahme, dass Microsoft die Nummer zwei im Cloud-Geschäft nach Amazon ist. Bisher nannte der Konzern nur die Zuwachsraten, nicht aber die absolute Umsatzzahl.

Über Azure liefert Microsoft Rechenleistung, Speicher und Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz aus dem Netz an seine Kunden. Der heutige Chef Satya Nadella hatte den Windows- und Office-Konzern konsequent auf das Cloud-Geschäft ausgerichtet. Allein für das laufende Quartal kündigte Finanzchefin Amy Hood Kapitalinvestitionen von mehr als 30 Milliarden Dollar an, die zu einem großen Teil in Rechenzentren gehen werden.

Vater des Erfolgs von Microsoft ist der seit Februar 2014 amtierende Vorstandschef Satya Nadella. Er baute den Konzern kräftig um. Zu der Zeit seines Amtsantritts galt Microsoft-Software wie Excel, Word oder Windows zwar für unverzichtbar, aber auch sperrig und wenig innovationsfreudig. Das hat sich grundlegend geändert.

Dies zeigt sich auch an der Börse. Der Kurs zog unter Nadella bis zum Schlusskurs vom Mittwoch um rund 1.250 Prozent an. Der Börsenwert kletterte in seiner Amtszeit von rund 300 Milliarden Dollar auf 3,8 Billionen Dollar (Stand Handelsende 30. Juli).

Würde der Kurs nach Handelsstart wie vorbörslich indiziert auf knapp 560 Dollar steigen, würde die Marktkapitalisierung auf etwas mehr als 4,1 Billionen Dollar klettern. Der Kursanstieg seit Nadellas Start würde sich dann auf mehr als 1.400 Prozent belaufen./zb/so/mis/jha/jha/

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter aufwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 2,04
Hebel: 19
mit starkem Hebel
Ask: 7,63
Hebel: 5
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Vontobel
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: VY51Y0 VY2A7C. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Weitere News

Gestern 14:38 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 14:31 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 11:51 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 11:44 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 11:43 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 11:42 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer