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LEG will deutlich höhere Dividende zahlen - Ziele für 2026 bestätigt 05.03.2026, 14:43 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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LEG Immobilien 61,58 EUR +1,40 % Lang & Schwarz

(Neu: Aussagen aus der Pressekonferenz, Aktienkurs)

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Die weiterhin hohe Nachfrage nach Wohnungen in den Ballungszentren treibt den Immobilienkonzern LEG an. 2025 legten die Ergebnisse dank höherer Mieteinnahmen deutlich zu. Davon sollen auch die Aktionäre profitieren, die Dividende soll kräftig steigen. Unterdessen bestätigte das Unternehmen die Ziele für 2026 am Donnerstag bei Vorlage der Zahlen für 2025. Die Aktie notierte zuletzt rund 0,9 Prozent fester.

"Wir haben in den vergangenen Jahren unsere Hausaufgaben gemacht und unsere Bilanz deutlich gestärkt", sagte Unternehmenschef Lars von Lackum laut Mitteilung. Das Unternehmen könne seinen Fokus deshalb wieder intensiver auf Wachstum richten. Mittelfristig sehe das LEG-Management erhebliche Potenziale bei Zusatzdienstleitungen, aber auch durch das Auslaufen von Bindungsfristen im geförderten Wohnungsbestand und der Digitalisierung.

Für das laufende Jahr rechnet der LEG-Vorstand weiterhin mit einem operativen Ergebnis (AFFO) von 220 bis 240 Millionen Euro - das wäre ein neuer Rekord. 2025 legte die für das Unternehmen wesentliche Ergebniskennziffer im Jahresvergleich um 10 Prozent auf 220,5 Millionen Euro zu, wie das Unternehmen in Düsseldorf mitteilte. Für das Jahr 2025 will das Unternehmen eine Dividende von 2,92 Euro je Aktie zahlen, nach 2,70 Euro im Vorjahr.

Die Nettokaltmiete wuchs 2025 um 7,0 Prozent auf knapp 920 Millionen Euro. Die Miete auf vergleichbarer Fläche stieg von 6,81 Euro pro Quadratmeter auf 7,04 Euro. Im laufenden Jahr sollen die Mieten um 3,8 bis 4,0 Prozent zulegen und damit stärker als 2025. Das hängt vor allem damit zusammen, dass LEG in diesem Jahr auch die Mieten im geförderten Bestand erhöhen kann. Mit rund 28.000 geförderten Einheiten - gut 15 Prozent der Bestände - gehört LEG zu den größten Anbietern von Sozialwohnungen in Deutschland.

2028 läuft für rund 16.000 Wohnungen die Bindungsfrist aus. Die bisher geförderten Mieten von im Schnitt 5,41 Euro je Quadratmeter sollen dann an die Marktmieten im frei-finanzierten Bereich herangeführt werden, hieß es. So könnten die Mieten in diesen Wohnungen 2028 um etwa 12 Prozent erhöht werden. Dies entspreche einem zusätzlichen Mietwachstum von etwa einem Prozentpunkt auf Ebene des Gesamtportfolios. LEG bleibe auch nach 2028 in ihren Kernregionen mit 11.400 Sozialwohnungen einer der größten Anbieter von gefördertem Wohnraum. Mit Härtefällen werde das Unternehmen verantwortungsvoll umgehen.

Unter dem Strich betrug das Periodenergebnis vor allem dank einer kräftigen Aufwertung der Immobilienportfolios rund 1,46 Milliarden Euro. 2024 hatte LEG einen Gewinn von 68,9 Millionen Euro ausgewiesen.

Derweil kommt das Unternehmen beim Schuldenabbau gut voran. Bereits im laufenden Jahr soll der LTV - das Verhältnis zwischen Nettofinanzverbindlichkeiten und dem Wert der Immobilien - auf 45 Prozent sinken, sagte von Lackum auf der Pressekonferenz. Ende 2025 ging der LTV um 110 Basispunkte auf 46,8 Prozent zurück. Neben der Aufwertung des Immobilienportfolios trug auch der Verkauf von Wohnungen zum Schuldenabbau bei.

2025 hat das Unternehmen den Verkauf von rund 3.100 Wohnungen für rund 250 Millionen Euro abgewickelt oder vereinbart. Der Immobilienkonzern plant noch 5.000 Wohneinheiten zu veräußern, darunter rund 1.400 Wohneinheiten in Ostdeutschland der ehemaligen Adler-Tochter. Allerdings entwickele sich der Transaktionsmarkt weiterhin zäh, sagte der LEG-Chef. Gefragt seien einzelne Mehrfamilienhäuser bis zu kleinen Portfolios mit einem Volumen von zwei bis etwa 30 Millionen Euro. Der Verkauf von Immobilien im Wert darüber sei eher schwierig.

Ende 2025 gehörten dem Unternehmen gut 171.000 Wohnungen und damit 4,4 Prozent mehr als im Vorjahr./mne/err/mis

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