Anzeige
+++Der nächste Milliardenmarkt?: Dieser Small Cap positioniert sich jetzt mittendrin+++
PortfolioPlus
Portfolio-Tracker – Kurse, Renditeanalyse und Dividendenplaner an einem Ort.
Anzeige
ROUNDUP 2

Selbstgebastelte Flugkörper an Umspannwerk gefunden 01.09.2026, 16:53 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Tesla 309,10 EUR -2,35 % L&S Exchange

(neu: mehr Details und Hintergrund)

TURNOW-PREILACK (dpa-AFX) - An einem Umspannwerk in Südbrandenburg unweit des Kraftwerks Jänschwalde sind selbstgebaute Sprengvorrichtungen in Form von Silvesterraketen gefunden worden. "Nach bisherigen Erkenntnissen erfolgte die versuchte Sachbeschädigung durch selbstgebaute Flugkörper, die handelsüblichen Silvesterraketen ähneln", teilte der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz mit. "Vor Ort wurden weitere noch nicht gestartete Flugkörper gefunden."

Entschärfer waren nach Angaben der Polizei am Umspannwerk in Turnow-Preilack nahe der Landesgrenze zu Sachsen. Die Polizei sprach von kleinen, selbstgebastelten Sprengvorrichtungen. Ob es sich um einen mutmaßlichen Anschlag handelte und welches Motiv der oder die Täter hatten, war zunächst unklar. Die allgemeine Stromversorgung war nach Angaben des Netzbetreibers zu keiner Zeit beeinträchtigt.

Vor Ort hat die Polizei das Umspannwerk großräumig abgesperrt. Autos und Verkehrskegel versperren die Zufahrt, nur Fahrzeuge von Netzbetreiber und Einsatzkräften dürfen passieren. Das Umspannwerk liegt entfernt in einem Waldgebiet, dazwischen Hochspannungsmasten. Von der Straße aus ist der Tatort mit den Sprengsätzen nicht einsehbar.

Kraftwerksbetreiber spricht von Anschlag

Das Energieunternehmen Leag geht von einem Anschlag aus. Am Morgen sei ein Anschlag auf das Umspannwerk in Turnow-Preilack verübt worden, "über welches der im Kraftwerk Jänschwalde erzeugte Strom in das Übertragungsnetz von 50Hertz eingespeist wird", teilte ein Sprecher mit. "In der Folge kam es zu einem technischen Ausfall von Block B im Kraftwerk." Ein Zusammenhang werde geprüft.

Die Polizei erklärte, gegen 8.00 Uhr am Dienstag sei eine mögliche Sachbeschädigung an einer Leitung festgestellt worden. "Spuren werden gesichert", sagte eine Sprecherin. Es gebe keine Auswirkungen auf die Bevölkerung. Das Landeskriminalamt (LKA) Brandenburg übernahm die Ermittlungen.

Regierungschef: Infrastruktur besser schützen

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke sprach von einem "Anschlagsversuch" und verurteilte die Tat. "Die besorgniserregend hohe Frequenz derartiger Vorfälle zeigt, dass wir unsere Infrastrukturen entschlossen schützen müssen", erklärte der SPD-Politiker. Die Einsatzkräfte vor Ort sowie die Beschäftigten von Umspannwerk und Kraftwerk hätten durch rasches und besonnenes Handeln Schlimmeres verhindert. Bei dem Vorfall seien keine Menschen zu Schaden gekommen.

Die "Märkische Allgemeine" berichtete unter Berufung aus Sicherheits- und Unternehmenskreise, die Einsatzkräfte hätten mehrere Vorrichtungen für mit Sprengstoff bestückte Raketen gefunden und sie entschärft. Ihr liege ein Foto vor, das eine solche Vorrichtung unklarer Bauart zeigen soll. Das Umspannwerk solle mehr als einmal getroffen worden sein.

In dem Umspannwerk Preilack im Landkreis Spree-Neiße unweit der Landesgrenze zu Sachsen wird der Strom, der im Kraftwerk Jänschwalde erzeugt wird, überregional und regional verteilt. Nach Angaben der Leag wurde das Kraftwerk Jänschwalde 1976 bis 1989 als letzter Kraftwerksneubau der DDR errichtet. Ende 2028 sollen alle Kraftwerksblöcke endgültig stillgelegt werden.

Mehrere Anschläge im Großraum Berlin

In den vergangenen Monaten gab es mehrere Vorfälle im Zusammenhang mit der Stromversorgung. Im Januar zündeten mutmaßlich linksextreme Täter Starkstromleitungen nahe einem Kraftwerk im Südwesten Berlins an. Rund 45.000 Haushalte und mehr als 2.200 Geschäfte und Firmen sowie Krankenhäuser und Pflegeheime waren tagelang ohne Strom. Zu dem Brandanschlag bekannten sich die linksextremistischen sogenannten "Vulkangruppen", die als Ziel den Kampf gegen Kapitalismus angaben.

Im März 2024 hatte eine Gruppe Feuer an einen großen Strommast gelegt, der auch für die Versorgung der Tesla US88160R1014-Fabrik in Grünheide bei Berlin nötig war. Die Produktion wurde durch die Sabotage tagelang gestoppt.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 1,75
Hebel: 18,22
mit starkem Hebel
Ask: 7,34
Hebel: 4,90
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Goldman Sachs
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: GW90QN GW6C2N. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer