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Swiss Re steigert Gewinn trotz Waldbrandschäden - Aktie schwach 16.05.2025, 16:39 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Swiss Re 165,44 USD -3,25 % Nasdaq OTC

(Kursentwicklung aktualisiert)

ZÜRICH (dpa-AFX) - Der Rückversicherer Swiss Re hat trotz der Waldbrände in Kalifornien einen überraschenden Gewinnsprung hingelegt. Damit ging es den Schweizern besser als ihren großen deutschen Konkurrenten. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen im ersten Quartal knapp 1,3 Milliarden US-Dollar (gut 1,1 Mrd Euro) und damit 16 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie es am Freitag in Zürich mitteilte. Analysten hatten im Schnitt einen Rückgang auf weniger als 1 Milliarde Dollar erwartet. Laut Analyst Will Hardcastle der schweizerischen Bank UBS beruhen die überraschend starken Resultate des Versicherers allerdings großteils auf Einmaleffekten.

Die Swiss-Re-Aktie gab am Nachmittag als einer schwächsten Werte im SMI um 1,2 Prozent nach. Am Vormittag hatte sie noch zeitweise um mehr als zwei Prozent zugelegt. Seit Jahresbeginn ist der Kurs um 12,7 Prozent gestiegen und liegt aktuell etwas unter dem Mehrjahreshoch von 153,65 Franken, das die Aktie Ende März erreicht hatte.

Das Papier war wie die Anteile der beiden deutschen Konkurrenten Munich Re und Hannover Rück in den vergangenen Jahren stark gefragt. Seit Anfang 2020 legte Swiss Re um 135 Prozent zu, während Munich Re um fast 200 und Hannover Rück um gut 100 Prozent stiegen.

Naturkatastrophen kosteten den Konzern im ersten Quartal zusammen 570 Millionen Dollar (509 Mio Euro). Der Großteil entfiel auf die Waldbrände im Raum Los Angeles, die die Versicherungsbranche nach jüngster Schätzung der Swiss Re insgesamt um die 40 Milliarden Dollar kosten dürften.

Weltmarktführer Munich Re hatte allein wegen der Feuer im Raum Los Angeles 1,1 Milliarden Euro an Schäden verbucht. Auch den Branchendritten Hannover Rück kostete die Katastrophe mit bisher 631 Millionen Euro mehr als die Schweizer Rivalin.

Swiss-Re-Finanzchef Anders Malmström erklärte den Gewinnsprung damit, dass der Konzern beim Abschluss von Rückversicherungsverträgen diszipliniert vorgegangen sei. Außerdem warfen die Kapitalanlagen mit 4,4 Prozent mehr ab als ein Jahr zuvor.

Unterdessen konnte die Swiss Re bei der jüngsten Vertragserneuerung mit Erstversicherern wie Allianz und Generali zum 1. April zwar 1,5 Prozent höhere Preise durchsetzen. Allerdings erwartet sie zugleich 3,7 Prozent höhere Schäden. Munich Re und Hannover Rück hatten zuletzt von gesunkenen Preisen für den Rückversicherungsschutz berichtet, ihre Angaben aber um veränderte Risiken und Inflation bereinigt.

Konzernchef Andreas Berger zeigte sich "nach einem turbulenten Jahresauftakt" zuversichtlich, die Ziele der Swiss Re für das laufende Jahr zu erreichen. Der Manager hat sich für 2025 unter anderem einen Gewinn von mehr als 4,4 Milliarden Dollar vorgenommen. Das wäre über ein Drittel mehr als im Vorjahr./stw/tav/zb/jha/he

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