ROUNDUP 2/Trump

50-Prozent-Zölle für Irans Waffenlieferanten 08.04.2026, 15:34 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

(3. Absatz neu mit Kommentar Verteidigungsminister Hegseth.)

WASHINGTON (dpa-AFX) - US-Präsident Donald Trump droht Ländern, die den Iran mit Waffen beliefern, mit Strafzöllen von 50 Prozent. Ein entsprechender Zollsatz solle mit sofortiger Wirkung auf alle Waren gelten, die in die USA verkauft würden, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Das gelte ab sofort und ohne Ausnahme.

"Keine Urananreicherung"

Zudem kündigte Trump einen vollständigen Stopp der Urananreicherung im Iran an. "Es wird keine Urananreicherung geben", schrieb er auf der Plattform. Die USA wollten gemeinsam mit Teheran nukleare Rückstände beseitigen; man werde "den gesamten tief vergrabenen nuklearen "Staub" ausgraben und entfernen", so Trump. Dieser stünde unter strenger Satellitenüberwachung, seit dem Angriff sei "nichts angerührt".

Auch US-Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte, die USA wüssten genau, über welche Mengen angereicherten Urans Teheran verfüge und überwachten diese. Der Iran müsse das Uran entweder freiwillig abgeben oder die USA würden es selbst sichern und entfernen, sagte er auf eine Pressekonferenz. Dies könne "mit allen notwendigen Mitteln" durchgesetzt werden. Man behalte sich entsprechende Schritte vor, etwa wie bei der US-Operation "Midnight Hammer". Hegseth bekräftigte zugleich die harte Linie Washingtons. Das "neue iranische Regime" wisse, dass es niemals über eine Atomwaffe oder die Fähigkeit zu deren Entwicklung verfügen werde, betonte er. Dies sei stets "nicht verhandelbar" gewesen.

Trump spricht vom politischen Wandel

Er behauptete, dass das Land einen "sehr produktiven Regimewechsel" durchlaufen habe. Zugleich stellte er eine Annäherung Washingtons und Teherans in Aussicht. Die USA werden "eng mit dem Iran zusammenarbeiten" und über eine Lockerung von Zöllen und Sanktionen sprechen.

"Viele der 15 Punkte wurden bereits vereinbart", schreib Trump auf Truth Social. Unklar blieb zunächst, worauf sich diese Punkte beziehen. Der Iran hatte zuvor einen eigenen Zehn-Punkte-Plan für ein mögliches Abkommen vorgelegt, während aus Washington Forderungen nach weitergehenden Zugeständnissen bekannt waren.

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