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Zalando peilt weiteres Wachstum an - Aktienrückkauf - Kurssprung 12.03.2026, 13:21 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Name Aktuell Diff. Börse
Zalando 19,30 EUR +0,01 % Lang & Schwarz

(neu, Kurs, Analysten-Stimme, Details zur Schließung von Logistikzentren)

BERLIN (dpa-AFX) - Der Online-Händler Zalando hat auch 2025 seinen Umsatz gesteigert und operativ mehr verdient. Das Unternehmen profitierte dabei von der Übernahme des Konkurrenten About You , aber auch vom Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI). Auch im laufenden Jahr will der Dax -Konzern weiter wachsen und setzt dabei auf KI. Zudem kündigte das Management am Donnerstag ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu 300 Millionen Euro an. An der Börse kam das gut an.

Für die Aktie ging es zuletzt an der Dax-Spitze um mehr als elf Prozent auf 22,44 Euro nach oben. Damit konnte sie einen Teil der deutlichen Kursverluste seit Anfang Februar wieder ausbügeln. Erst Anfang März war das Papier auf den tiefsten Stand seit rund zwei Jahren gesackt. Der Verlust im bisherigen Jahresverlauf verringert sich auf etwas über elf Prozent.

In jüngster Zeit hatten vor allem Sorgen vor einer möglichen Konkurrenz globaler Social-Media-Netzwerke, wie beispielsweise die E-Commerce-Angebote der Videoplattform Tiktok, die Investoren verunsichert.

Analysten kommentierten die Nachrichten von Zalando überwiegend positiv: Laut Richard Chamberlain von der kanadischen Bank RBC sehen Zahlen und Ausblick gut aus. Er lobte zudem den Aktienrückkauf und die Vorreiterrolle bei Agentic Commerce, der nächsten Stufe des Onlinehandels mit KI-Unterstützung.

Experte Richard Edwards von der US-Investmentbank Goldman Sachs schrieb, Bruttowarenvolumen und operatives Ergebnis seien im vierten Quartal besser als erwartet ausgefallen. Auch er hob den Aktienrückkauf hervor, aber auch die bestätigten Ziele für 2028.

JPMorgan-Analystin Georgina Johanan hält unterdessen die Rückführung von Kapital an Investoren in einer Zeit, in der kurz- bis mittelfristig wesentliche strukturelle Veränderungen in der Branche bevorstehen könnten, für "nicht unbedingt optimal".

Im laufenden Jahr peilt das Zalando-Management ein Wachstum des Bruttowarenvolumens (GMV) und der Erlöse um 12 bis 17 Prozent an. Beim bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) wird ein Anstieg auf 660 bis 740 Millionen Euro erwartet. Dies liegt auch im Rahmen der Erwartungen von Analysten.

Zalando bestätigte zudem seine mittelfristigen Ziele für 2028. So strebt der Konzern weiter eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) von 8 bis 13 Prozent für Bruttowarenvolumen und Umsatz sowie eine operative Marge (bereinigte Ebit-Marge) von 6 bis 8 Prozent an.

Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung beginnt das Management zudem mit einem Aktienrückkaufprogramm. Bis spätestens 14. Juli sollen bis zu 20 Millionen Aktien für bis zu 300 Millionen Euro zurückgekauft werden. Die Aktien sollen eingezogen werden.

Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz von Zalando um 16,8 Prozent auf 12,3 Milliarden Euro. Beim Bruttowarenvolumen wurde ein Anstieg um 14,7 Prozent auf 17,6 Milliarden Euro verzeichnet. Das bereinigte operative Ergebnis verbesserte sich von rund 511 auf 591 Millionen Euro. Branchenexperten hatten hier weniger erwartet. Die entsprechende operative Marge blieb stabil bei 4,8 Prozent. Unter dem Strich verdiente Zalando mit 213 Millionen Euro jedoch weniger als ein Jahr zuvor mit 251 Millionen.

Fortschritte erzielt Zalando bei der Integration des zugekauften Online-Modehändlers About You , dessen Übernahme im vergangenen Sommer abgeschlossen worden war. Synergien in Höhe von 100 Millionen Euro pro Jahr sollen nun bereits im Jahr 2028 erreicht werden - und damit ein Jahr früher als geplant. Mit About You will Zalando stärker Modetrends aufgreifen und dabei verstärkt auf Influencer setzen.

Anfang Januar hatte Zalando die Schließung seines Logistikzentrums in Erfurt mit 2.700 Beschäftigten angekündigt. Es ist eines von vier Logistikzentren in Europa, die im Zuge der Übernahme von About You geschlossen werden sollen. "Weitere Maßnahmen wird es nicht geben", sagte Zalando-Co-Chef David Schröder der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Die Schließung in Erfurt wurde auch von der Thüringer Landespolitik kritisiert./err/maa/DP/tav/jha/

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