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Adyen senkt Umsatzprognose - Aktie schmiert ab 12.02.2026, 10:44 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Adyen Parts Sociales 917,10 EUR +0,05 % Baader Bank

AMSTERDAM (dpa-AFX) - Der niederländische Zahlungsdienstleister Adyen hat seine Umsatzprognose gesenkt. Der Erlös soll, bereinigt um Währungseffekte, um 20 bis 22 Prozent steigen, teilte das Unternehmen bei der Vorlage der Jahreszahlen am Donnerstag mit. Bislang hatte Adyen einen Anstieg von bis zu rund einem Viertel in Aussicht gestellt. Zudem dürfte die Marge stagnieren. An der Börse führte dies zu einem Ausverkauf.

Die im EuroStoxx 50 notierte Aktie stürzte im frühen Handel um bis zu ein Fünftel auf 920 Euro und damit auf den tiefsten Stand seit Ende 2023 ab. Die Adyen-Aktien gehören zu den Werten im Eurozonen-Leitindex, die zumeist sehr stark auf Ergebnisse reagieren und hohen Schwankungen unterliegen. Von ihrem Rekordhoch von 2.835 Euro aus dem Herbst 2021 ist die Aktie inzwischen wieder meilenweit entfernt.

In den Monaten danach sorgten Zweifel an der Wachstumsgeschichte für einen Absturz des Kurses bis auf rund 600 Euro im Jahr 2023. Adyen ist seit 2018 an der Börse. Die Aktie war von Anfang an stark gefragt. Am ersten Handelstag hatte sich der Kurs vom Ausgabepreis von 240 Euro fast verdoppelt. Die Bewertung ist von rund 7,5 Milliarden Euro zum Start auf zuletzt rund 30 Milliarden Euro gestiegen.

Die Analysten von JPMorgan sprachen zwar von besser als erwarteten Ergebnissen des niederländischen Zahlungsdienstleisters, betonten jedoch den unter den Erwartungen gebliebenen Ausblick. Goldman Sachs-Analyst Mohammed Moawalla geht davon aus, dass die Konsensschätzungen für den operativen Gewinn (Ebitda) im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich sinken werden. Hinzu komme, dass das Umsatzwachstum im vierten Quartal an Schwung verloren habe.

Adyen wurde 2006 gegründet und profitiert vom Boom bei Zahlungen mit Karten in Geschäften und dem stark anziehenden Onlinehandel. Zu den Kunden zählen unter anderem Booking.com , Delivery Hero , Ebay , Easyjet , Spotify , Uber und Zalando .

Im vergangenen Jahr legte der Erlös bereinigt um die Folgen des starken Euro um 21 Prozent auf 2,36 Milliarden Euro zu. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte um 26 Prozent auf 1,25 Milliarden Euro nach oben. Die Marge habe damit bei 53 Prozent gelegen. Bis 2028 soll dieser Wert über die Marke von 55 Prozent steigen. Damit bestätigte Adyen die mittelfristige Prognose./zb/niw/mis

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