ROUNDUP/Aktien Asien

Eskalierender Iran-Krieg belastet Tokio und Seoul 30.03.2026, 09:06 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Nikkei 225 63.571,45 PKT +2,32 % Ariva Indikation
Hang Seng 26.422,52 PKT +0,58 % Ariva Indikation
CSI 300 Index 4.933,73 PKT -0,17 % Ariva Indikation

Die Eskalation im Iran-Krieg hat den asiatischen Börsen am Montag teilweise heftig zugesetzt. Auch die Ölpreise zogen weiter an. In Tokio und Seoul ging es mit den Aktienkursen deutlich bergab. Dagegen zeigten sich Hongkong und insbesondere die Handelsplätze des chinesischen Festlands widerstandsfähiger. Vor dem Wochenende hatten bereits die US-Börsen die fünfte Verlustwoche in Folge mit klaren Kursverlusten beendet.

Nachdem die Märkte einen Monat lang einen kurzen, begrenzten Konflikt eingepreist hätten, habe der Kriegseintritt der mit Teheran verbündeten Huthi-Miliz diese Einschätzung als Wunschdenken entlarvt, sagte Hebe Chen, Senior-Marktanalystin bei Vantage Global Prime. "Ab dieser Woche wird das Drehbuch neu geschrieben, da das Risiko eines langwierigen Krieges immer glaubwürdiger wird." Chefstratege Yugo Tsuboi von Daiwa Securities verwies zudem darauf, dass die iranische Führung weiterhin Gespräche mit den USA dementiert und damit Aussagen von US-Präsident Donald Trump widerspricht.

Der japanische Leitindex Nikkei 225 JP9010C00002 XC0009692440 sackte am Montag zeitweise um mehr als 5 Prozent auf ein Tief seit dem Jahreswechsel ab. Zum Handelsende stand noch ein Minus von 2,8 Prozent auf 51.886 Punkte zu Buche. Beim südkoreanischen Kospi mussten die Anleger einen ähnlich deutlichen Rückgang verkraften. Die ostasiatischen Volkswirtschaften, insbesondere Japan und Südkorea, sind stark von Öllieferungen über die derzeit nahezu geschlossene Straße von Hormus vor Iran angewiesen.

Klar besser hielt sich der Hang-Seng-Index HK0000004322 der chinesischen Sonderverwaltungsregion Hongkong: Er verlor 0,70 Prozent auf 24.776 Punkte. Für den CSI 300 CNM0000001Y0, der die wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen abbildet, ging es lediglich um 0,22 Prozent auf 4.493 Punkte nach unten.

Vergleichsweise robust erwies sich auch der australische S&P ASX 200 XC0006013624, der letztlich um 0,65 Prozent auf 8.461 Punkte nachgab.

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