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ROUNDUP/Aktien Asien

Hohe Verluste nach Trump-Ultimatum - Ölpreise weiter hoch 23.03.2026, 08:51 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Name Aktuell Diff. Börse
Nikkei 225 63.571,45 PKT +2,32 % Ariva Indikation
Hang Seng 26.422,52 PKT +0,58 % Ariva Indikation
CSI 300 Index 4.933,73 PKT -0,17 % Ariva Indikation

(Neu: Kurse aktualisiert, teils Schlusskurse, Goldman-Studie)

SEOUL/HONGKONG/TOKIO (dpa-AFX) - Die Börsen in Asien haben die Handelswoche nach dem Ultimatum von US-Präsident Donald Trump an die iranische Führung mit deutlichen Verlusten begonnen. In Tokio schloss der Nikkei 225 JP9010C00002 XC0009692440 nach einem dort verlängerten Wochenende 3,5 Prozent tiefer bei 51.515,49 Punkten. In der Spitze hatte Japans Leitindex sogar gut fünf Prozent abgegeben.

Südkoreas Leitindex Kospi gab letztlich sogar 6,5 Prozent ab. In der chinesischen Sonderverwaltungsregion Hongkong sank der Index Hang Seng HK0000004322 zuletzt um fast vier Prozent, während der CSI-300-Index, CNM0000001Y0 der die wichtigsten Aktien auf dem chinesischen Festland abbildet, um 3,3 Prozent nachgab.

Auch auf den Ölpreis haben die Entwicklungen im Iran-Krieg weiter starke Auswirkungen. Zum Start in die Woche legte der Preis für ein Fass (149 Liter) Rohöl der für Europa maßgeblichen Nordsee-Sorte Brent leicht auf 113 Dollar zu. Seit dem Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran verteuerte sich Öl damit um mehr als 50 Prozent. Auch Öl der US-Sorte WTI verteuerte sich am Montag.

In der Nacht zu Sonntag (MEZ) hatte US-Präsident Trump den Machthabern im Iran mit der Zerstörung von Energieanlagen gedroht, sollte das Land nicht innerhalb von 48 Stunden die Straße von Hormus vollständig und "ohne Drohungen" öffnen. Die Führung in Teheran drohte ihrerseits mit weiteren Angriffe auf Infrastrukturen im Persischen Golf und der vollständigen Schließung der für den weltweiten Ölhandel wichtigen Meerenge. Zuletzt hatte der Iran einigen ausgewählten Handelsschiffen die Durchfahrt durch die für den Ölhandel wichtige Meerenge erlaubt.

Die US-Investmentbank Goldman Sachs geht davon aus, dass die Ölpreise für einen längeren Zeitraum auf einem hohen Niveau bleiben dürften. In einer aktuellen Studie wird für die Monate März und April mit einem durchschnittlichen Preis für Rohöl der Sorte Brent von 110 Dollar je Barrel gerechnet. Dabei gehen die Experten von einer längeren Unterbrechung der Öllieferungen aus den Fördergebieten am Persischen Golf aus.

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