ROUNDUP/Aktien Europa Schluss

EuroStoxx 50 auf tiefstem Stand seit 3 Wochen 28.04.2026, 18:14 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
FTSE 100 10.312,56 PKT -0,08 % Ariva Indikation
E-Stoxx 50 5.833,92 PKT -0,63 % Ariva Indikation
SMI 13.160,35 PKT +0,06 % Ariva Indikation

An den europäischen Aktienmärkten ist es auch am Dienstag abwärts gegangen. Die Hängepartie um den Konflikt im Nahen Osten, steigende Öl- und Gaspreise und zunehmende Inflationserwartungen belasten die Börsen weiterhin. Der EuroStoxx 50 EU0009658145 als Leitindex für die Aktien des Euroraums gab den siebten Börsentag in Folge nach. Mit minus 0,41 Prozent auf 5.836,10 Zähler fiel das Börsenbarometer auf den tiefsten Stand seit fast drei Wochen.

Außerhalb des Währungsraums schloss der britischen FTSE 100 GB0001383545 mit 0,11 Prozent im Plus bei 10.332,79 Punkten. Der schweizerische SMI CH0009980894 beendete den Handel 0,13 Prozent niedriger bei 13.147,94 Zählern.

Angesichts der Auswirkungen des Iran-Kriegs sind in der Eurozone die Inflationserwartungen der Verbraucher im März erheblich gestiegen. Laut einer Umfrage der Europäischen Zentralbank (EZB) erwarten die Konsumenten auf Sicht von zwölf Monaten eine Preissteigerung um 4,0 Prozent. Zuletzt hatten die befragten Verbraucher noch eine Inflation von 2,5 Prozent prognostiziert.

Im Branchenvergleich hielten sich erneut Ölwerte gut. Neben den gestiegenen Ölpreisen stützten die Gewinne des Schwergewichts BP GB0007980591. Der Ölpreisschub hatte dem britischen Ölkonzern zum Jahresstart überraschend stark sprudelnde Gewinne beschert. Die Aktie kletterte um gut ein Prozent nach oben.

Zur Schwäche neigten dagegen die Pharmawerte EU0009658723. Novartis rutschten zunächst um bis zu gut fünf Prozent ab, drehten am Nachmittag aber wieder ins Plus. Die starke Konkurrenz durch Nachahmermedikamente im US-Markt hatte dem Pharmakonzern einen überraschend schwachen Jahresstart eingebrockt.

Aktien von Bayer DE000BAY0017 reagierten mit einem Kursrückgang von 4,6 Prozent negativ auf eine Anhörung vor dem obersten US-Gericht im Verfahren um milliardenschwere US-Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten.

Auch Chemieaktien EU0009658608 standen unter Druck. Hier verloren Air Liquide FR0000120073 3,2 Prozent. Der französische Gase-Hersteller hatte enttäuschende Zahlen vorgelegt. Der Umsatz habe die Markterwartungen im ersten Quartal verfehlt, schrieb UBS-Analyst Charles Eden.

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