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ROUNDUP/Aktien Europa Schluss

EuroStoxx auf Rekordhoch - Kein Angriff auf Iran 03.08.2026, 18:19 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Name Aktuell Diff. Börse
FTSE 100 10.848,41 PKT -0,23 % Ariva Indikation
E-Stoxx 50 6.430,65 PKT +0,92 % Ariva Indikation
CAC 40 8.603,32 PKT +0,82 % Ariva Indikation
SMI 14.377,12 PKT +0,01 % Ariva Indikation

Die Absage neuer Angriffe auf den Iran durch die Vereinigten Staaten hat den EuroStoxx 50 EU0009658145 zum Wochenbeginn auf ein Rekordhoch getrieben. Der Leitindex der Eurozone stieg am Montag am Ende um 1,08 Prozent auf 6.426,50 Punkte.

US-Präsident Donald Trump kündigte nach der vorläufigen Absage weiterer Angriffe auf den Iran eine neue Gesprächsrunde mit Vertretern der Islamischen Republik an. Die Verhandlungen sollten am Montag stattfinden. Wo die Gespräche geführt werden sollen, ob sie auf mehrere Tage angelegt sind und wer genau daran beteiligt ist, ließ er offen.

Außerhalb der Eurozone hielten sich die Kursbewegungen in Grenzen. In Zürich legte der Leitindex SMI CH0009980894 um 0,18 Prozent auf 14.371,77 Punkte zu. Der britische FTSE 100 GB0001383545 ("Footsie") gab um 0,10 Prozent auf 10.857,70 Punkte nach.

In London belastete der Kursrutsch von Astrazeneca GB0009895292. Die Titel sackten als Schusslicht im "Footsie" um neun Prozent ab. Der Pharmariese erwägt eine Übernahme seines US-Wettbewerbers Bristol Myers Squibb US1101221083, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen berichtete. Die Anteilscheine der Amerikaner schwankten in New York deutlich und legten zuletzt etwas zu.

Mit Blick auf einzelne Sektoren waren europaweit die Aktien der Automobilbranche EU0009658681 stark gefragt, der Sektorindex stieg um 1,4 Prozent und setzte damit die jüngste Erholung fort. Ende Juni war der europäische Autosektor auf den tiefsten Stand seit 2020 gefallen. Die Anteilscheine von Renault FR0000131906 gewannen 4,4 Prozent.

Gegen den Trend gaben die Papiere von Stellantis NL00150001Q9 in Mailand leicht nach. Die Großbank UBS hatte die Kaufempfehlung für die Aktien gestrichen. In einem sich verbessernden Geschäftsumfeld mache der Automobilhersteller zu wenige Fortschritte, schrieb Analyst Patrick Hummel. Was bei höheren abgesetzten Volumina am Ende unten ankomme, sei erstaunlich wenig. Höhere Lagerbestände bei Händlern erforderten entweder Produktionskürzungen oder Kaufanreize.

Derweil ließ die Absage an weitere Angriffe auf den Iran die Öl- und Gaspreise an den Rohstoffmärkten deutlich fallen. Dies lastete etwas auf den Kursen von Öl- und Gasproduzenten EU0009658780.

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