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ROUNDUP/Aktien Europa Schluss

Knappe Gewinne - Züricher SMI legt stärker zu 19.05.2026, 18:22 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Name Aktuell Diff. Börse
UK 100 10.785,11 PKT +0,35 % TTMzero RT
Eurozone 50 6.450,69 PKT +0,52 % TTMzero RT
FR 40 8.468,36 PKT +0,15 % TTMzero RT
CH 20 14.341,94 PKT +0,09 % TTMzero RT
FTSE MIB IDX 52.871,65 PKT +0,40 % Ariva Indikation

Europas wichtigste Aktienmärkte sind am Dienstag mehrheitlich wenig von der Stelle gekommen. Angesichts schwächelnder US-Börsen behauptete der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 EU0009658145 letztlich nur ein Plus von 0,04 Prozent auf 5.851,16 Punkte.

Die Entwicklung der verschiedenen Branchen zeigte, dass auch die Anleger in Europa mit Blick auf den anhaltenden Nahost-Konflikt eher vorsichtig bleiben und derzeit auf defensive Titel setzen.

Außerhalb der Eurozone ging es für den britischen FTSE 100 GB0001383545 um 0,07 Prozent auf 10.330,55 Punkte hoch. Derweil schaffte der schweizerische SMI CH0009980894 dank der Kursstärke der defensiven Schwergewichte Nestle CH0038863350 und Novartis CH0012005267 ein Plus von 0,94 Prozent auf 13.364,80 Punkte.

Dass US-Präsident Donald Trump zunächst auf einen angeblich für diesen Dienstag geplanten Angriff auf den Iran verzichtet hat, hatte den Kursen schon am Montag nur wenig Auftrieb gegeben. Das gilt auch für iranische Medienberichte, wonach die USA dazu bereit seien, Ölsanktionen gegen den Iran vorübergehend auszusetzen. Die Ölpreise sind seitdem zwar etwas gesunken, liegen aber weiter auf einem sehr hohen Niveau, was Inflationsängste schürt.

"Dass dieser Konflikt heute nicht durch einen neuen Militärschlag eskaliert, ist ganz klar positiv zu bewerten", hatte bereits am Morgen Marktbeobachter Thomas Altmann von QC Partners kommentiert. Ob es hinter den Kulissen tatsächlich eine Annäherung zwischen den USA und dem Iran gebe, darüber könne nur spekuliert werden.

Im marktbreiten Stoxx Europe 600 EU0009658202 hatten am Dienstag die Anteile von Medizinunternehmen EU0009658723 sowie Lebensmittel- und Getränkeherstellern EU0009658749 die Nase vorn.

Gemieden wurden dagegen die konjunktursensiblen Aktien von Rohstoff- und Bergbauunternehmen EU0009658624, Bau- EU0009658889, Chemie- EU0009658608 und Autofirmen EU0009658681. Der Subindex der Öl- und Gaskonzerne EU0009658780 zollte seinem starken Lauf seit Jahresbeginn Tribut.

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