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Moderate Verluste - Tech- und Medientitel leiden 03.02.2026, 18:34 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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FTSE 100 10.268,04 PKT -0,69 % Ariva Indikation

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas wichtigste Aktienindizes haben am Dienstag mit moderaten Verlusten geschlossen. Damit konnten sie nicht an ihren starken Wochenauftakt anknüpfen. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank letztlich um 0,20 Prozent auf 5.995,35 Punkte. Für den britischen FTSE 100 ging es um 0,26 Prozent auf 10.314,59 Punkte nach unten und für den SMI in Zürich um 0,27 Prozent auf 13.372,58 Punkte.

Zu den größten Verlierern im marktbreiten Stoxx Europe 600 zählte letztlich der Technologiesektor - im Einklang mit der schwachen US-Tech-Börse Nasdaq, wo die Aktien des Zahlungsdienstleisters Paypal nach einem schwachen Quartalsbericht unter die Räder kamen. Dies zog auch den europäischen Branchenkollegen Adyen in Mitleidenschaft, dessen Aktienkurs um sieben Prozent sank.

Auch europäische Medientitel waren nicht gefragt. Neben einem schwachen Ausblick des Werbekonzerns Publicis , der dessen Papiere mit gut 9 Prozent ins Minus drückte, belasteten Kurseinbußen bei Relx und Wolters Kluwer . Die Aktien der beiden Fachverlage litten mit Abgaben von mehr als 14 beziehungsweise 12,7 Prozent darunter, dass das US-Unternehmen Anthropic ein KI-gestütztes Produktivitätstool für interne Rechtsabteilungen von Unternehmen veröffentlicht hat. Der monatelang anhaltende Kursrutsch beider Aktien setzte sich damit fort. Die Wolters-Titel erreichten den tiefsten Stand seit März 2021.

Stärkster Sektor waren hingegen die Rohstoff- und Bergbauwerte . Sie erholten sich damit ebenso wie die Preise für Metalle und Edelmetalle.

Im Chemiesektor standen Akzo Nobel unter Druck. Die Aktien des Lacke- und Farbeproduzenten reagierten mit einem fast vierprozentigen Minus auf die Zahlen zum vergangenen Quartal. Die Analysten von JPMorgan verwiesen auf den bereinigten operativen Gewinn (Ebitda), der unter der Konsensschätzung gelegen habe. Der Ausblick auf 2026 erscheine zudem konservativ.

Die Titel des Elektrokonzerns Schneider Electric stiegen in einem recht freundlichen Branchenumfeld um 1,2 Prozent. Die spanische Bank Santander hatte sie auf "Outperform" hochgestuft.

Im positiven Bankensektor waren ING mit 3,1 Prozent Aufschlag gefragt. Die Deutsche Bank hatte das Kursziel von 25 auf 28 Euro angehoben und die Aktien von "Hold" auf "Buy" hochgestuft. Bei den Niederländern stünden die Zeichen auf Wachstum, schrieb Analyst Benjamin Goy./gl/he

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