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Dax gibt nach - Sommerloch 25.08.2025, 09:49 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Mit einem leichten Dämpfer ist der Dax in die neue Börsenwoche gestartet. In den ersten Handelsminuten sank der Leitindex um 0,5 Prozent auf 24.234 Punkte. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen stieg hingegen um 0,1 Prozent auf 31.028 Zähler. Für den EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone ging es um 0,5 Prozent abwärts.

Der Dax tue sich weiterhin schwer, schrieb Analyst Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners am Morgen. "Das Allzeithoch aus dem Juli bleibt zwar in Reichweite. Es gibt aber weiterhin zu wenig Käufer, die den Dax über die schwierige letzte Meile tragen könnten". Am Freitag hatten Zinssenkungssignale von US-Notenbankchef Jerome Powell dem wichtigsten deutschen Börsenbarometer etwas Rückenwind gegeben.

Da die Saison der Quartalsbilanzen der Unternehmen so gut wie beendet ist, dürften Konjunkturdaten verstärkt in den Blick der Anleger rücken. Am Vormittag wird das Ifo-Geschäftsklima für August veröffentlicht, das als wichtigster Indikator für die Stimmung in den deutschen Unternehmen gilt. "Für den Ifo-Index, der zuletzt bereits fünf Monate in Folge gestiegen ist, erwarten wir einen leichten Anstieg", prognostizierte Analyst Andreas Hürkamp von der Commerzbank.

Die Aktien von Windturbinen-Herstellern gerieten unter Druck, nachdem der Wettbewerber Orsted auf Geheiß der US-Regierung ein Windkraftprojekt in dem Land zumindest vorläufig stoppen musste. Dies sei ein weiterer schwerer Schlag für die Windkraftbranche in den USA, konstatierte Experte Ahmed Farman vom Analysehaus Jefferies. Die Papiere von Siemens Energy fielen um 1,2 Prozent, jene von Nordex büßten 0,7 Prozent ein.

Die Anteilsscheine von RWE verbilligten sich als Schlusslicht im Dax um 1,5 Prozent, nachdem die Investmentbank Kepler Cheuvreux ihre Kaufempfehlung für die Titel des Energieversorgers gestrichen hatte.

Dagegen reagierten die Aktien der Lufthansa mit plus 0,3 Prozent relativ träge auf die Meldung einer geplanten neuen Organisationsstruktur der Fluggesellschaft. Dem "Handelsblatt" zufolge sollen die einzelnen Konzerngesellschaften Lufthansa Airlines, Swiss, Brussels Airlines und Austrian Airlines ab 2026 zugunsten der Zentrale entmachtet werden. Ziele seien zufriedenere Passagiere und mehr Profitabilität im Premium-Bereich, zitiert die Zeitung aus einem ihr vorliegenden internen Schreiben./edh/mis

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