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Dax rutscht unter 25.000 Punkte 08.10.2026, 09:48 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Der Dax DE0008469008 ist am Donnerstag unter die runde Marke von 25.000 Punkten gerutscht. Eine Stabilisierung nach dem bereits schwachen Vortag schlug damit erst einmal fehl. Hohe Anleiherenditen und hohe Ölpreise zählen weiter zu den größten Belastungsfaktoren am Aktienmarkt.

Zuletzt verlor der deutsche Leitindex 0,93 Prozent auf 24.872 Punkte. Der MDax DE0008467416 mit den mittelgroßen deutschen Werten sank um 1,17 Prozent auf 29.761 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 EU0009658145 büßte 1,3 Prozent ein.

"Solange weder bei den Energiepreisen noch bei den Anleiherenditen Entspannung eintritt, dürfte die Bereitschaft zu größeren Aktienkäufen begrenzt bleiben", schrieb Marktexperte Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. "Wenn selbst überzeugende Unternehmenszahlen nicht mehr für steigende Kurse sorgen, ist das ein Warnsignal für die gesamte Aktienrally", mahnte Lipkow mit Blick auf die Quartalszahlen des koreanischen Tech-Schwergewichts Samsung KR7005930003. Diese seien stark ausgefallen, hätten aber keine Anschlusskäufe bei Halbleiteraktien mehr ausgelöst.

Halbleiter- und KI-Werte verzeichneten auch hierzulande weitere Verluste: Infineon DE0006231004 am Dax-Ende gaben um fast 3 Prozent nach. Die Titel von Siemens Energy DE000ENER6Y0 sanken um 1 Prozent.

Hohe Abgaben zeigten sich erneut im europäischen Bankensektor. Die Verschuldung Frankreichs bereitet Anlegern Kopfzerbrechen. Im Dax verloren Deutsche Bank DE0005140008 1,7 Prozent.

Im Automobilsektor waren Zulieferer auffällig schwach: Aumovio DE000AUM0V10 und Schaeffler DE000SHA0100 lagen im MDax hinten mit Verlusten von teils mehr als 6 Prozent.

Anschlussverkäufe zogen die Titel des Dialysedienstleisters Fresenius Medical Care (FMC) DE0005785802 weiter nach unten. Das Minus betrug 1,6 Prozent. Am Vortag hatte die Ankündigung eines Wechsels an der Konzernspitze den Kurs bereits erheblich belastet.

Eine Abstufung auf "Underperform" für Jungheinrich DE0006219934 durch die Bank of America führte bei den Papieren des Staplerherstellers zu Kurseinbußen von 6,6 Prozent.

Detaillierte Quartalszahlen gab es von Südzucker DE0007297004. Der Zuckerproduzent schrieb wieder schwarze Zahlen. Die Aktien verbuchten zuletzt jedoch ein Minus von mehr als 2 Prozent.

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