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Dax schwächelt nach Aufholjagd - Zahlenflut 06.11.2025, 10:28 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax ist nach der späten Aufholjagd zur Wochenmitte am Donnerstag moderat unter Druck geraten. In der ersten Handelsstunde sank der deutsche Leitindex um 0,29 Prozent auf 23.981 Punkte. Damit setzte sich die Hängepartie der vergangenen Wochen und Monate an der runden Marke von 24.000 Punkten zunächst fort. Für den MDax der mittelgroßen Unternehmen ging es um 0,59 Prozent auf 29.202 Punkte nach unten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,2 Prozent.

Im Fokus steht mit einer wahren Zahlenflut weiter die Quartalsberichtssaison der Unternehmen, die dem Gesamtmarkt bislang keinen entscheidenden Impuls geben konnte. "Der Dax bleibt im Seitwärtstrend", konstatierte Analyst Martin Utschneider vom Broker Robomarkets. Auf kurze Sicht überwögen aber die Risiken.

Zalando beendete mit einem Kurssprung von 8,3 Prozent den jüngsten Abwärtstrend und setzte sich an die Dax-Spitze. Analysten sahen den Quartalsbericht des Online-Händlers insgesamt im Rahmen der Erwartungen, wobei Jefferies-Experte Frederick Wild eine beeindruckende Wiederbeschleunigung beim Bruttowarenwert (GMV) und beim Umsatz konstatierte. Dass Zalando mit dem Ergebnis je Aktie enttäuscht habe, gehe wohl auf Restrukturierungs- und Akquisitionskosten zurück.

Bei der DHL Group konnten sich die Anleger über einen Kursanstieg von 5,9 Prozent freuen. Die Erwartungen an den Quartalsbericht seien im Vorfeld zurückhaltend gewesen, schrieb Michael Aspinall von Jefferies. Die Kostenkontrolle des Logistikkonzerns habe ein schwieriges konjunkturelles Umfeld sowie strengere regulatorische Anforderungen ausgleichen müssen. "Das wurde geliefert", resümierte der Experte in einer ersten Einschätzung.

Im MDax eroberte Rational nach der jüngsten Kursschwäche mit plus 7 Prozent den Spitzenplatz. Die Experten der kanadischen Bank RBC sahen operatives Ergebnis (Ebit) und Nettogewinn des Großküchen-Ausrüsters über den Erwartungen.

Die Anteile von Freenet verteuerten sich um 3,1 Prozent. Händler attestierten dem Mobilfunk- und TV-Anbieter, er habe im vergangenen Quartal nicht so schlecht abgeschnitten wie befürchtet.

Suss führte dank eines Kurssprungs von fast 17 Prozent die Gewinnerliste im Nebenwerte-Index SDax unangefochten an. Der Halbleiterzulieferer erwartet nach einer zuletzt trägen Geschäftsentwicklung schon im laufenden Quartal eine deutliche Verbesserung.

Dagegen sackten die zuletzt gut gelaufenen Aktien von Dax-Schlusslicht Heidelberg Materials um 3,4 Prozent ab. Der Baustoffkonzern berichtete von einem gestiegenen Umsatz und operativen Gewinn. Er engte zudem die Jahreszielspanne für das operative Jahresergebnis etwas ein. Commerzbank -Titel verloren 2,6 Prozent, nachdem die Frankfurter wegen einer höheren Steuerlast einen rückläufigen Nettogewinn gemeldet hatten.

Bei Hellofresh ging die gestrige Talfahrt mit minus 7 Prozent ungebremst weiter. Ähnlich sah es beim Online-Gebrauchtwagenhändler Auto1 mit Kurseinbußen von 8,1 Prozent aus - hier hielten die Gewinnmitnahmen vom Vortag an.

Bei MDax-Schlusslicht Lanxess standen Verluste von 10,5 Prozent zu Buche. Der Chemiekonzern wird in einem weiterhin schwierigen Wirtschaftsumfeld vorsichtiger für die Gewinnentwicklung im laufenden Jahr.

Hochtief-Aktien büßten bereits vor den am Nachmittag anstehenden Quartalszahlen des Baukonzerns 2,8 Prozent ein. Hamborner Reit war nach der Zahlenvorlage mit einem Minus von 4,3 Prozent größter Verlierer im SDax. Die Aktien des Immobilienunternehmens rutschten zudem auf ein Mehrjahrestief ab./gl/zb

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