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Anleger vor US-Zinsentscheidung zurückhaltend 15.09.2025, 18:10 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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DAX 24.002,94 PKT -1,37 % Ariva Indikation

FRANKFURT (dpa-AFX) - Vor der am Mittwoch anstehenden Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed sind die Anleger am deutschen Aktienmarkt zum Wochenstart vorsichtig geblieben. Der Dax ging am Montag 0,21 Prozent höher bei 23.748,86 Punkten aus dem Handel. Zwischenzeitliche Gewinne von bis zu rund 0,7 Prozent gab er also größtenteils wieder ab. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen gewann derweil 0,98 Prozent auf 30.469,96 Zähler.

"Aus charttechnischer Sicht steckt der deutsche Leitindex in einer Konsolidierung knapp unterhalb der 100-Tage-Linie fest", schrieben die Experten der Schweizer Bank UBS. Zuletzt testete der Dax die mittelfristig wichtige Trendlinie erneut ohne Erfolg. Auch neue Bestmarken an den US-Börsen lieferten keinen starken Rückenwind. Vom dortigen Optimismus vor dem Zinsentscheid der Fed komme in Europa recht wenig an, stellte Marktbeobachter Thomas Altmann von QC Partners fest. Hierzulande laute das Motto weiterhin "Abwarten".

Die Anleger rechnen fest mit einer Zinssenkung in den USA zur Wochenmitte. Alles andere als sinkende Zinsen wäre der Auslöser, "um den Stecker aus der Wall Street und damit auch aus dem Dax zu ziehen", kommentierte Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets. Es sei aber fraglich, ob der erwartete kleine Zinsschritt überhaupt noch positive Impulse liefern könne. Gleichzeitig sei eine Zinssenkung um 0,5 Prozentpunkte unwahrscheinlich. Dennoch halten manche Börsianer auch einen solchen großen Zinsschritt für möglich.

An den US-Aktienmärkten purzelten am Montag weitere Rekorde. Unter anderem der marktbreite S&P 500 und der technologielastige Nasdaq 100 stellten neue Bestmarken auf. Der Dow Jones Industrial kam zum europäischen Handelsschluss dagegen kaum vom Fleck.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 schloss 0,92 Prozent im Plus mit 5.440,40 Punkten. Für den Schweizer SMI ging es knapp ein halbes Prozent abwärts, während sich der britische FTSE 100 kaum bewegte.

Bei den Unternehmen stand vor allem die Rüstungs- und Luftfahrtbranche im Fokus. Die Aktien von Rheinmetall kletterten auf ein Rekordhoch und schlossen letztlich als bester Dax-Wert 2,8 Prozent höher. Der Rüstungskonzern einigte sich mit der Bremer Werftengruppe Lürssen auf einen Kauf von deren Militärsparte NVL. Damit möchte sich Rheinmetall breiter aufstellen und den Marine-Bereich als zusätzliches Geschäftsfeld erschließen.

Im Kielwasser von Rheinmetall ging es auch für die Titel der Branchenkollegen Hensoldt und Renk im MDax wieder um 2,7 beziehungsweise 2,6 Prozent bergauf. Außerdem legten Thyssenkrupp um 4,2 Prozent zu. Thyssens Marinesparte TKMS ist mit Lürssen bereits in einem Gemeinschaftsunternehmen verbunden.

Die Aktien von Infineon gewannen 2,8 Prozent. In der Chipbranche stand eine Vorprüfung von Nvidia durch die chinesische Wettbewerbsaufsicht SAMR im Blick, die Verstöße gegen Chinas Anti-Monopol-Gesetz ergeben habe. Bernstein-Analyst Qingyuan Lin betonte, dass unter anderem Infineon als europäischer Hersteller von zunehmenden Spannungen zwischen den USA und China profitieren könnte.

Spitzenreiter im MDax war die RTL Group mit einem Aufschlag von 6,7 Prozent. Händler verwiesen als Treiber darauf, dass RTL einen recht hohen Preis für wegen der Übernahme von Sky Deutschland angekündigte Aktienrückkäufe zahle. Einer Mitteilung zufolge wurden RTL knapp 3,2 Millionen Aktien zu einem Kaufpreis ganz am oberen Ende der Anfang September genannten Spanne angedient.

Die Aktien von SMA Solar setzten ihre Erholung im Kleinwerte-Index SDax mit einem Sprung um 14,9 Prozent nach oben fort. Die Anleger wurden davon angelockt, dass Unternehmenschef Jürgen Reinert zuletzt laut Mitteilung über die Börse Aktienpakete mit einem Gesamtvolumen von fast 209.000 Euro erworben hat. Dies sei nach dem jüngsten Kursrutsch ein gewisser Vertrauensbeweis, hieß es am Markt.

Der Laserspezialist LPKF senkte derweil seine Jahresprognose wegen zurückhaltender Kunden. Die Auftragslage bleibe weiter deutlich hinter den Planungen des Unternehmens zurück, was unter anderem mit dem US-Zollkonflikt zusammenhänge. Nach Kursverlusten von mehr als fünf Prozent gingen die LPKF-Aktien schlussendlich 2,2 Prozent tiefer aus dem Handel. Bereits Ende vergangener Woche standen die Papiere erheblich unter Druck./niw/men

--- Von Nicklas Wolf, dpa-AFX ---

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