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Dow gibt nach - Oracle stützt Tech-Werte 11.03.2026, 16:01 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Dow Jones 48.548,49 PKT +0,72 % Ariva Indikation

NEW YORK (dpa-AFX) - Inflationssorgen im Zuge des Iran-Krieges haben den Dow Jones Industrial am Mittwoch erneut etwas belastet. Der US-Leitindex fiel um 0,7 Prozent auf 47.389 Punkte.

Bei Techwerten sah es indes teils besser aus, nachdem Oracle mit aktuellen Quartalszahlen und einem optimistischeren Geschäftsausblick überzeugt hatte. Der technologielastige Nasdaq 100 legte damit geringfügig auf 24.963 Punkte zu. Und auch der marktbreite S&P 500 profitierte ein Stück weit von den Oracle-Zahlen, er gab um 0,2 Prozent auf 6.769 Punkte nach.

Im Fokus steht unverändert die faktisch gesperrte Straße von Hormus. Irans Militärführung hat jedes Schiff und jede Ölladung für die USA, Israel und ihre Partner in der für den weltweiten Handel wichtigen Meerenge als legitimes Ziel von Angriffen bezeichnet.

Die Sperrung hält die Preise von Energieträgern wie Rohöl und Flüssiggas auf hohem Niveau, obwohl die Internationale Energieagentur als Reaktion auf den Iran-Krieg eine Rekordmenge strategischer Ölreserven freigeben will. Damit droht der weiter hohe Ölpreis unverändert die Inflation anzuheizen und gleichzeitig das Wirtschaftswachstum zu bremsen. Aktien sind angesichts dieses Szenarios Experten zufolge mit hohen Risiken verbunden.

An der S&P-500-Spitze kletterten Oracle um fast zwölf Prozent in die Höhe. Das Unternehmen habe mit dem beschleunigten Wachstum "geliefert", schrieb Analyst Mark Murphy von der Investmentbank JPMorgan. Er nahm die guten Nachrichten zum Anlass, die Aktien hochzustufen. Denn nach den zuletzt hohen Kursverlusten sei das Verhältnis von Chancen zu Risiken nun attraktiver geworden.

Die Papiere von Nike legten etwas zu und schlugen sich damit besser als der Markt. Die Barclays Bank riet zum Kauf der Aktien. Sie lobte die jüngsten operativen Erfolge und das disziplinierte Management des Sportartikelherstellers.

Freude kam bei den Aktionären des Uniformverleihers Unifirst auf. Der Bekleidungshersteller Cintas will Unifirst übernehmen und zahlt 310 US-Dollar je Unifirst-Aktie in bad sowie eigenen Papieren. Deren Kurs schnellte um neun Prozent auf knapp 281 Dollar nach oben. Cinta machten anfängliche Verluste schnell wett und stiegen zuletzt um gut zwei Prozent./la/mis

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