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Leichter Dämpfer nach Rekorden 13.01.2026, 16:50 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Dow Jones 49.274,88 PKT -0,62 % Ariva Indikation

NEW YORK (dpa-AFX) - Nach dem Rekordkurs der Wall Street zum Wochenstart ist am Dienstag nach der Bekanntgabe neuer US-Inflationsdaten etwas Ernüchterung eingetreten. Der Leitindex Dow Jones Industrial verlor zuletzt 0,5 Prozent auf 49.352 Punkte. Tags zuvor hatte der US-Leitindex mit 49.633 Punkten eine weitere Bestmarke aufgestellt.

Der marktbreite S&P 500 fiel am Dienstag um 0,3 Prozent auf 6.955 Zähler, nachdem er am Freitag und Montag Höchststände markiert hatte. An der Technologiebörse Nasdaq gab der Nasdaq 100 am Dienstag um 0,5 Prozent auf 25.672 Punkte nach.

Die US-Verbraucherpreise stiegen im Dezember wie bereits im Monat zuvor um 2,7 Prozent. Volkswirte hatten dies im Schnitt erwartet. Die Kerninflation, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Nahrungsmittel herausgerechnet werden, betrug unverändert 2,6 Prozent. Analysten hatten hier mit 2,7 Prozent gerechnet.

Nach Einschätzung von Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank, zeigen die Preisdaten weiterhin keine nennenswerten Effekte durch die Zollpolitik der US-Regierung. Sollte sich dies in den kommenden Monaten fortsetzen, habe die US-Notenbank Fed grünes Licht für weitere Zinssenkungen.

Die Quartalsberichtssaison der US-Unternehmen eröffnete am Dienstag JPMorgan . Die Übernahme der Apple-Kreditkarten von Goldman Sachs hat der größten US-Bank im Schlussquartal 2025 einen Gewinnrückgang eingebrockt. Die Pläne von Bankchef Jamie Dimon für das laufende Jahr fielen indes höher aus als von Branchenexperten im Schnitt erwartet. Die JPMorgan-Aktie verlor zuletzt 2,6 Prozent.

Apple greift unterdessen den Softwarehersteller Adobe sowie Entwickler von Musik-Anwendungen mit einem Bündel-Abo für seine Kreativ-Apps an. Den Preis für das Studio-Bündel setzte Apple auf 12,99 Euro im Monat beziehungsweise 129 Euro im Jahr fest - und damit deutlich unter dem Niveau von Adobe. Adobe-Aktien fielen um 3,5 Prozent, während Apple-Papiere um 0,1 Prozent sanken.

Zu den klaren Kursgewinnern zählten die Papiere von Intel und AMD , die um 6,6 beziehungsweise 4,8 Prozent stiegen. Das Investmenthaus Keybanc Capital Markets hat für beide Chipwerte zum Übergewichten im Portfolio geraten.

Weniger gut kam die Quartalsbilanz von Delta Air Lines an, die Aktie büßte 1,0 Prozent ein. Die Prognose der Fluggesellschaft 2026 für den Gewinn je Aktie wurde am Markt als zurückhaltend eingestuft.

Die Titel des Rüstungsunternehmens L3Harris verteuerten sich um weitere 2,5 Prozent und markierten damit den siebten Börsentag in Folge ein Rekordhoch. Das US-Verteidigungsministerium will eine Milliarde US-Dollar in das Raketengeschäft des Unternehmens investieren./edh/nas

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