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Aktivisten besetzen Braunkohlebagger im Tagebau Hambach 26.09.2025, 11:17 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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NIEDERZIER (dpa-AFX) - Aktivisten haben im Tagebau Hambach einen Braunkohlebagger besetzt. Nach bisherigen Erkenntnissen seien zwölf Personen unbefugt in den Bereich des Tagebaus eingedrungen, sagte ein Sprecher der Polizei Düren. Acht von ihnen befänden sich in großer Höhe auf einem Schaufelradbagger, zwei der Personen hätten sich dort abgeseilt. Die anderen vier Aktivisten hielten eine Förderbandanlage besetzt.

Die Polizei sei mit starken Kräften vor Ort. "Wir warten nun auf spezialisierte Höhenretter, um mit den Aktivisten in Kontakt treten zu können und irgendwie zu einer Lagebereinigung zu kommen", sagte der Sprecher. Auch ein Hubschrauber sei im Einsatz.

RWE verurteilt die Aktion

Nach Angaben eines Sprechers des Energiekonzerns RWE ist der Bagger zurzeit aus Sicherheitsgründen nicht in Betrieb. "Die Kohleversorgung der Kraftwerke ist weiterhin gewährleistet." Der Sprecher verurteilte die Besetzung und kündigte an, das Unternehmen werde Anzeige erstatten. "Mit dieser unverantwortlichen Aktion bringen die Störer sowohl Mitarbeiter von RWE als auch sich selbst in Gefahr."

Mit der Besetzung wollen die Aktivisten nach eigenen Angaben gegen die bevorstehende Rodung eines Teils des Hambacher Forsts durch den Energiekonzern protestieren. "Es sagt viel über unser Wirtschaftssystem aus, dass es profitabel ist Wälder zu roden und Dörfer einzureißen, um giftige Seen zu füllen, Yachthäfen und Luxusapartments zu bauen und Inseln aufzuschütten", heißt es in einer Mitteilung der Gruppe, die sich "Pirat*innen" nennt. Die Aktivisten befürchten eine Räumung und Rodung des besetzten "Sündenwäldchens" in den nächsten Wochen.

Aktivisten protestieren gegen RWE-Pläne

RWE will das Wäldchen am Rande des Tagebaus roden, um Kies abbauen zu können. So soll die Böschung eines später dort geplanten Sees stabilisiert werden. Ein Großteil der Bäume ist bereits gefällt; in der kommenden Rodungssaison, die am 1. Oktober beginnt, soll die verbliebene etwa ein Hektar große Fläche gerodet werden. Dort halten sich seit Monaten Aktivisten in selbstgebauten Baumhäusern auf, in der Vergangenheit kam es deshalb schon häufiger zu Polizeieinsätzen./fc/DP/stk

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