Anzeige
+++Die FED hat die Zinsen erhöht.: Gold explodiert. Was kommt jetzt?+++
Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige
ROUNDUP

Beamte der US-Einwanderungsbehörde ICE schießen Mann an 21.09.2026, 07:35 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Beamte der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE haben in der texanischen Großstadt Austin einen Mann angeschossen. Er sei schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht worden, schwebe aber nicht in Lebensgefahr, erklärte Bürgermeister Kirk Watson. "Ich bin darüber sehr wütend", sagte er vor Journalisten. Viele Details des Vorfalls seien noch unklar. Watson betonte aber, es sei inakzeptabel, dass Beamte einer Behörde, die vorgebe, für Recht und Ordnung zu sorgen, auf offener Straße auf Menschen schießen.

Ein Schuss traf den Mann am Sonntag im Bereich des Oberkörpers, wie die Polizei erklärte. Unklar blieb zunächst, ob ihn die Kugel von vorn in die Brust oder von hinten in den Rücken traf. Fotos vom Tatort legen nahe, dass sich der Mann in seinem Auto befand, als die Schüsse fielen.

Das Heimatschutzministerium, dem ICE untersteht, erklärte auf der Plattform X, es handle sich bei dem angeschossenen Mann um einen Venezolaner, der nun in Gewahrsam der Bundesbehörden sei, bevor er abgeschoben werde. Dieser habe sich illegal im Land aufgehalten, hieß es. Der Vorfall werde nun untersucht.

Bürgermeister Watson und Austins Polizeichefin Lisa Davis forderten, dass die örtliche Polizei in die Aufarbeitung des Vorfalls eingebunden werden müsse. Eine Untersuchung allein durch die Bundesbehörde ICE verbiete sich aus Gründen der Transparenz, sagte der Demokrat Watson. Die ICE-Aktivitäten gegen Migranten in seiner Stadt hätten in diesem Monat stark zugenommen.

"Der Horror ist in unsere Stadt gekommen"

Am Ort des Zwischenfalls kam es spontan zu kleineren Protesten gegen das Vorgehen der Bundesbehörde. Der Abgeordnete Greg Casar, in dessen Wahlkreis Austin liegt, forderte eine "vollständige, unabhängige Untersuchung" und sofortige Veröffentlichung der Videos von den Bodycams der beteiligten Einsatzkräfte. Der verantwortliche ICE-Beamte müsse zur Rechenschaft gezogen werden. "Immer wieder hat ICE auf Menschen geschossen und dann gelogen über das, was passiert ist", kritisierte der Demokrat. "Der Horror ist in unsere Stadt gekommen."

US-Präsident Donald Trump setzt seit seinem Amtsantritt vor gut eineinhalb Jahren auf einen sehr harten Kurs gegen Migranten, die vorbestraft sind oder keinen gültigen Aufenthaltstitel haben. Der Republikaner fordert Massenabschiebungen und setzt dabei vor allem auf die zunehmend umstrittene Bundesbehörde ICE, deren Beamte Razzien und Festnahmen übernehmen.

Die teils brutalen Einsätze der von Trump massiv verstärkten Behörde stoßen in den USA auf viel Kritik - so war es unter anderem Anfang des Jahres nach tödlichen Schüssen auf zwei US-Amerikaner im Bundesstaat Minnesota. Der für die Einsätze zuständige Hardliner Gregory Bovino musste daraufhin gehen. Seither gehen die Beamten zwar etwas weniger martialisch vor - doch die Einsätze gehen im ganzen Land weiter.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer