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Beteiligungsgesellschaft Mutares macht wieder Gewinn 13.11.2025, 12:21 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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mutares 26,38 EUR +0,48 % Lang & Schwarz

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Beteiligungsgesellschaft Mutares hat in den ersten neun Monaten des Jahres deutlich mehr Umsatz und Gewinn gemacht. Dabei profitierte die Beteiligungsgesellschaft von einem regen Portfolioumbau, wie etwa dem Teilausstieg beim österreichischen Motorenhersteller Steyr, dessen Aktien zwischenzeitlich massiv von der Fantasie rund ums Thema Rüstung profitiert hatten. Unter dem Strich gelang die Rückkehr in die schwarzen Zahlen, wie Mutares am Donnerstag mitteilte.

Die im SDax gelistete Aktie legte zuletzt um gut vier Prozent auf 27,60 Euro zu. Damit erholt sich das Papier weiter von den jüngsten Rückschlägen. Erst Anfang August war der Kurs bei 23,60 Euro auf ein Tief seit Ende 2024 gefallen, als bekannt wurde, dass Mutares Ärger mit der Finanzaufsicht Bafin hat. Diese hatte wegen konkreter Anhaltspunkte für einen Verstoß gegen Rechnungslegungsvorschriften eine Prüfung von Jahresabschluss und Lagebericht für 2023 eingeleitet.

Probleme hatte es für Mutares bereits im Frühjahr gegeben, da musste die Gesellschaft die Vorlage ihres testierten Konzern- und Jahresabschlusses für 2024 verschieben, weil ihr Wirtschaftsprüfer wegen "komplexer Sondersachverhalte" nicht planmäßig fertig geworden war. Wegen der verspäteten Bilanzvorlage flog Mutares vorübergehend aus dem Kleinwerte-Index SDax, in den die Gesellschaft im Juni wieder zurückkehrte.

Insgesamt schloss Mutares in den ersten neun Monaten fünf Verkäufe im Portfolio ab, dem standen elf Zukäufe gegenüber. Neben dem Lebensmittellogistiker Fuentes kamen unter anderem der Anbieter für Fassadensysteme Kawneer EU und der Hersteller von Trommelbremsen und elektrischen Feststellbremsen Zendra Systems hinzu. Im Gegenzug reduzierte die Gesellschaft ihre Beteiligung am Motorenhersteller Steyr und leitete den Verkauf von Geschäftsbereichen von Buderus Edelstahl an die GMH Gruppe ein. Auch im vierten Quartal soll es weitere Verkäufe geben.

Unterdessen lief es auch im Tagesgeschäft der Portfoliounternehmen besser als vor einem Jahr. Der Erlös kletterte in den ersten neun Monaten im Jahresvergleich um mehr als ein Fünftel auf gut 4,7 Milliarden Euro.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) schwoll auf 720,3 Millionen Euro an, nachdem im Vorjahr hier noch 170,3 Millionen Euro zu Buche gestanden hatten. Unter dem Strich betrug der Gewinn Ende September 256,2 Millionen Euro nach minus 197,3 Millionen vor einem Jahr.

Mutares ist eigenen Angaben zufolge auf die Übernahme von Unternehmen und Konzernteilen "in herausfordernden Situationen" spezialisiert. Die Gesellschaft baut ihre Portfoliounternehmen dann so weit um, dass sie auf einen "stabilen Pfad profitablen Wachstums" finden sollen. Im Idealfall kann sich Mutares so gewinnbringend vom jeweiligen Unternehmen wieder trennen./mne/tav/jha/

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