Deal seines Lebens:
Crypto.com öffnet die Tür zum US-Milliardenmarkt
Anzeige
ROUNDUP

Deutschland meldet Nato Verteidigungsausgaben in Rekordhöhe 07.07.2026, 18:39 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Deutschland hat der Nato erneut Verteidigungsausgaben in Rekordhöhe gemeldet. Die Bundesregierung übermittelte für das laufende Jahr einen Betrag von 124,7 Milliarden Euro. Das geht aus Daten hervor, die das Verteidigungsbündnis zum Auftakt seines Gipfeltreffens in Ankara veröffentlichte.

Dies entspricht einer Steigerung um 25,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Für 2025 wurden die Ausgaben auf rund 99,3 Milliarden Euro beziffert. In absoluten Zahlen ist der Anstieg um rund 25,4 Milliarden Euro der höchste, der für Deutschland in der jüngeren Geschichte registriert wurde. Innerhalb der Nato geben damit nur die USA mehr Geld für Verteidigung aus als die Bundesrepublik.

Der Anteil der Verteidigungsausgaben am deutschen Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird damit nach Nato-Berechnungen 2,69 Prozent erreichen. Im vergangenen Jahr hatte die Quote noch bei nur 2,22 Prozent gelegen. Sie wird auf Grundlage von Zahlen berechnet, die inflations- und wechselkursbereinigt sind.

Zahlen für Trump

Rutte und die Europäer hoffen, mit den Zahlen US-Präsident Donald Trump versöhnlich stimmen zu können. Dieser hatte kurz vor dem Gipfel erneut scharfe Kritik an den Ausgaben der Europäer geübt und unter anderem Deutschlands Investitionen als lächerlich bezeichnet.

Kanzler Merz und auch Nato-Generalsekretär Mark Rutte weisen die Vorwürfe zurück. Rutte sagte am Dienstag in Ankara: "Allein im vergangenen Jahr haben die europäischen Verbündeten und Kanada fast 20 Prozent mehr für Verteidigung ausgegeben als im Jahr zuvor. Das sind zusätzliche 139 Milliarden Dollar. Betrachtet man 2025 und 2026 zusammen, ist es ein Anstieg um 258 Milliarden Dollar."

Balten führen bei der BIP-Quote

Spitzenreiter bei der BIP-Quote sind nach den Zahlen derzeit Litauen (5,33 Prozent), Estland (5,10 Prozent), Lettland (4,92 Prozent) und Polen (4,68 Prozent). Sie liegen damit auch weit vor den USA, die 2026 nach den jüngsten Kalkulationen auf 3,17 Prozent kommen werden.

Beim Nato-Gipfel im vergangenen Jahr hatten die Alliierten auf Drängen Trumps vereinbart, spätestens ab 2035 jährlich 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für klassische Verteidigung auszugeben - mit Investitionen in Infrastruktur und andere sicherheitsrelevante Bereiche sollen es sogar fünf Prozent sein. In Ankara soll überprüft werden, wie weit die Verbündeten bei der Umsetzung sind. Bei den oben genannten Zahlen handelt es sich um klassische Verteidigungsausgaben.

Mit der drastischen Steigerung ihrer Budgets reagieren die europäischen Alliierten auf Forderungen von US-Präsident Trump nach einer faireren Lastenteilung, aber auch auf Russlands fortgesetzten Angriffskrieg gegen die Ukraine. Durch eine deutliche Stärkung von Abschreckung und Verteidigung soll Kremlchef Wladimir Putin deutlich gemacht werden, dass ein Angriff auf ein europäisches Nato-Land keinerlei Erfolgschancen hätte.

USA in absoluten Zahlen weiter vorn

In absoluten Zahlen sind die Europäer und Kanada allerdings dennoch weiter meilenweit von den USA entfernt. Die USA investieren 2026 wechselkurs- und inflationsbereinigt mit rund 850,2 Milliarden Dollar erneut viel mehr als Geld in Verteidigung als alle anderen Nato-Partner zusammen, die auf 633,9 Milliarden Dollar kommen. Die Vereinigten Staaten sind damit auch international absolute Nummer eins, vor China und Russland. Deutschland steht nach Angaben der Denkfabrik IISS auf Platz vier.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer