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Dürr setzt nach schwachem Quartal auf Besserung - Aktie verliert 12.05.2026, 10:22 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Der Anlagenbauer Dürr DE0005565204 setzt nach einem schwächer als erwartet ausgefallenen Jahresstart auf Besserung in den folgenden Quartalen. Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis gingen zurück, dennoch bestätigte der Konzern seine Jahresziele. Die Aussichten auf Geschäfte mit der kriselnden Automobilindustrie seien solide, mit den Lackieranlagen bestünden vor allem in Nordamerika und Asien gute Auftragschancen, hieß es am Dienstag vom Konzern. Die Anleger waren angesichts der zögerlichen Kunden weniger zuversichtlich, die im SDax DE0009653386 notierte Aktie fiel deutlich.

Das Papier verlor nach dem Handelsstart 5,3 Prozent auf 21,40 Euro. Zuletzt gab die Aktie um rund 0,9 Prozent auf 22,40 Euro nach. Damit ist nun auch die bisher ausgeglichene Bilanz seit Jahresbeginn für den Kurs leicht negativ.

Analyst Philippe Lorrain vom Analysehaus Bernstein räumte zwar ein, dass die Resultate des Unternehmens im Vergleich mit den Markterwartungen schwach aussähen - allerdings seien die Schätzungen für das Gesamtjahr auf Höhe der Prognosen des Unternehmens und wichen lediglich auf Quartalsbasis ab. Die generelle Entwicklung von Dürr bessere sich hingegen bei der operativen Marge zusehends. Die Markterwartungen dürften sich daher nicht groß ändern.

Der Umsatz blieb im ersten Quartal mit 940 Millionen Euro knapp 7 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen in Bietigheim-Bissingen mitteilte. Auch der Auftragseingang ging mit einem Minus von gut 11 Prozent auf 957 Millionen Euro zurück. Trotz der wirtschaftlichen Verwerfungen infolge des Nahost-Kriegs sei das solide, hieß es vom Unternehmen.

"Die Pipeline mit weiteren Investitionsprojekten der Automobilindustrie ist sehr solide und bietet Potenzial für ein gutes Jahr", sagte Unternehmenschef Jochen Weyrauch laut Mitteilung. "Allerdings benötigen die Kunden länger als üblich für Investitionsentscheidungen, da das politische und ökonomische Umfeld von Unsicherheit und Volatilität geprägt ist."

Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) blieb mit 39,1 Millionen Euro fast auf Vorjahresniveau, fiel aber ebenso wie Aufträge und Erlös schwächer aus als von Analysten gedacht. Unter dem Strich sank der Gewinn um gut 16 Prozent auf 20,8 Millionen Euro.

Wegen der Aussicht auf eine beschleunigte Umsatzentwicklung in den Folgequartalen bestätigte das Management die Jahresprognose. Dürr rechnet weiter mit einem Auftragseingang zwischen 3,8 und 4,2 Milliarden Euro. Der Umsatz dürfte 3,9 bis 4,3 Milliarden Euro erreichen und die bereinigte operative Marge (Ebit) 5,0 bis 6,5 Prozent. Im ersten Quartal legte sie von 3,9 auf 4,2 Prozent zu.

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