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Fuchs peilt nach Stagnation 2026 Zuwächse an - Aktie gibt leicht nach 20.03.2026, 10:08 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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FUCHS Pref 37,23 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz

Der Schmierstoffhersteller Fuchs DE000A3E5D64 hat 2025 in etwa so viel verdient wie im Vorjahr. Es sei "aus geopolitischer Sicht ein anspruchsvolles Jahr" gewesen, sagte Unternehmenschef Stefan Fuchs laut einer Mitteilung am Freitag. Dabei sei vor allem die US-Zollpolitik herausfordernd gewesen. In Deutschland hätten hohe Energiepreise sowie eine mit Absatzrückgängen kämpfende Autoindustrie belastet. Die im Sommer gekappten Ziele für 2025 erreichten die Mannheimer. Für das laufende Jahr peilt das Unternehmen wieder Zuwächse bei Umsatz und operativem Ergebnis an.

An der Börse kam vor allem der Ausblick nicht so gut an. Die Vorzugsaktie fiel im frühen Handel zeitweise um mehr als drei Prozent und gehörte damit zu den wenigen Verlierern im MDax DE0008467416, den Index für mittelgroße Werte. Zuletzt verringerte sich der Abschlag auf rund ein halbes Prozent. Für Analystin Angelina Glazova von der US-Bank JPMorgan hat der Schmierstoffhersteller zwar im vergangenen Quartal die Erwartungen solide übertroffen, doch die Ziele enttäuschten. Die Konsensschätzungen könnten im niedrigen einstelligen Prozentbereich sinken.

Im vergangenen Jahr wuchs der Umsatz nur leicht um ein Prozent auf knapp 3,6 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) verbesserte sich um eine Million auf 435 Millionen Euro. Analysten hatten mit einem leichten Ergebnisrückgang gerechnet.

Während das Unternehmen vor allem in der Region Asien-Pazifik operativ deutlich mehr verdiente, ging das Ergebnis in Nord- und Südamerika um fast ein Fünftel zurück. Fuchs führte dies unter anderem auf Anlaufkosten im Neukundengeschäft in Nordamerika zurück. In der Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) konnte das Unternehmen das Ergebnis vor allem dank Deutschland und Nordeuropa leicht verbessern.

Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 306 Millionen Euro, ein Plus von einem Prozent. Die Dividende je Vorzugsaktie soll um sechs Cent auf 1,23 Euro steigen.

Im laufenden Jahr rechnen die Mannheimer mit einer Besserung. Der Umsatz soll auf 3,7 Milliarden Euro steigen und der operative Gewinn (Ebit) sich auf 450 Millionen Euro erhöhen. Dabei geht das Unternehmen von keiner deutlichen Aufhellung des ökonomischen Marktumfelds aus. Die Ziele liegen im Großen und Ganzen im Rahmen der Analystenerwartungen.

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