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Gewerbeimmonbilienspezialist Hamborner Reit kämpft mit Gewinnrückgang 06.11.2025, 12:53 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Hamborner REIT 4,81 EUR +0,47 % L&S Exchange

DUISBURG (dpa-AFX) - Beim Gewerbeimmobilien-Spezialisten Hamborner Reit setzt sich die Serie sinkender Gewinne fort. Höhere Kosten und gesunkene Mieteinnahmen schmälerten auch nach neun Monaten den Verdienst. Das Unternehmen sprach in einer Mitteilung vom Donnerstag von einem weiterhin herausfordernden gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischem Umfeld, vor diesem Hintergrund habe sich das operative Geschäft im dritten Quartal planmäßig entwickelt. Die Ziele für 2025 ließ die Gesellschaft unangetastet und erklärte, sie sehe dem weiteren Jahresverlauf grundsätzlich positiv entgegen. An der Börse konnten die bestätigte Prognose und die Zahlen aber nicht überzeugen, die Aktie fiel auf ein Rekordtief.

Bei 4,84 Euro erreichte das Papier sein bisher niedrigstes Niveau. Am späten Vormittag notierte die Aktie mit rund fünf Prozent Abschlag auf dem letzten Platz im SDax , dem Index der kleineren Unternehmenswerte. Die Verluste reihen sich in eine bereits längere Kette sinkender Kurse ein, seit Ende Juni geht es nahezu kontinuierlich abwärts. Branchenbeobachter sprechen von einer Abwärtsspirale, zum Teil ausgelöst durch technische Handelssysteme, aber auch wegen der Befürchtung künftig sinkender Dividenden.

Dennoch bescheinigte Baader-Analyst Gerhard Schwarz Hamborner Reit nach der Zahlenveröffentlichung ein "attraktives Chance-Risiko-Profil in einem herausfordernden Markt". Den Bericht zum dritten Quartal schätzte der Branchenkenner durchaus positiv ein. Die Ergebnisse lägen um bis zu fünf Prozent über seinen eigenen Annahmen, schrieb er. Zudem hob er die bekräftigten Jahresziele hervor.

Hamborner Reit wies für die ersten neun Monate Miet- und Pachteinnahmen in Höhe von 67,9 Millionen Euro aus, knapp drei Prozent unter dem Vorjahreswert. Den Rückgang begründete die Gesellschaft insbesondere mit dem Verkauf von Objekten. Würden diese herausgerechnet, seien die Erlöse in etwa stabil geblieben.

Der Konzern hatte im Frühjahr Einzelhandelsobjekte in Lübeck und eine Büroimmobilie in Osnabrück verkauft. Im dritten Quartal war das Portfolio laut den Angaben unverändert geblieben, damit befanden sich zu Ende September noch 38 Einzelhandels- sowie 26 Büroimmobilien im Bestand der Gesellschaft.

Die für die Immobilienbranche wichtige operative Kennziffer Funds from Operations (FFO) sank im Vergleich zum Umsatz jedoch noch stärker und ging in den ersten drei Quartalen um gut zwölf Prozent auf 36,7 Millionen Euro zurück. Höhere Kosten, etwa für die Instandhaltung sowie für die Verwaltung und Personal, ließen hier das Ergebnis schrumpfen. Unter dem Strich schmolz der Gewinn um ein Fünftel auf 9,2 Millionen Euro zusammen.

Für das Gesamtjahr geht Hamborner Reit geht weiterhin davon aus, dass das operative Ergebnis auf 44 bis 46 Millionen Euro zurückgehen wird, nach 51,6 Millionen im Jahr 2024. Die Erlöse aus Mieten und Pachten dürften in diesem Jahr bei 89,5 bis 90,5 Millionen Euro herauskommen und damit ebenfalls unter dem Vorjahreswert von knapp 93 Millionen liegen./tav/mne/jha/

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