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Hypoport erholt sich mit dem Immobilienmarkt - doch die Aktie sackt ab 11.08.2025, 15:36 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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HYPOPORT 81,90 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz

BERLIN (dpa-AFX) - Der Finanzdienstleister Hypoport sieht sich dank einer wieder wachsenden Nachfrage nach Immobilienkrediten auf Erholungskurs. Umsatz und operativer Gewinn sollen im laufenden Jahr wie geplant steigen, wie das Unternehmen bei Bekanntgabe seiner endgültigen Halbjahreszahlen am Montag in Berlin mitteilte. Für die Hypoport-Aktie ging es jedoch deutlich abwärts.

Nach anfänglichen Kursgewinnen verlor das Papier bis zum Nachmittag fast sechs Prozent auf 174 Euro und gehörte damit zu den Schlusslichtern im Kleinwerte-Index SDax . Im bisherigen Jahresverlauf hatte sein Kurs bereits heftig geschwankt - zwischen etwa 152 und 228 Euro. Nach den Kursverlusten vom Montag wurde die Aktie noch drei Prozent teurer gehandelt als zum Jahreswechsel.

Dabei berichtete Hypoport-Chef Ronald Slabke von einer wieder wachsenden Nachfrage nach Immobilienkrediten und sieht das Unternehmen auf Kurs zu seinen Jahreszielen. So soll der Umsatz wie geplant auf mindestens 640 Millionen Euro steigen. Der operative Gewinn (Ebit) soll weiterhin 30 bis 36 Millionen Euro erreichen.

"Der in 2024 begonnene Turnaround unseres wichtigsten Marktes der privaten Immobilienfinanzierung hält bei leicht höherer Volatilität in 2025 an", sagte Slabke. Das Unternehmen begründet diese Entwicklung auch mit einer abnehmenden Attraktivität von Mietwohnungen. Der Mietwohnungsmarkt falle für die Mitte der Gesellschaft zunehmend als Alternative zum Eigentumserwerb aus, hatte Hypoport schon 2024 mitgeteilt.

Im ersten Halbjahr 2025 steigerte das Unternehmen seinen Umsatz um 13 Prozent auf 305 Millionen Euro. Der operative Gewinn verdoppelte sich nahezu auf 16 Millionen Euro. Dies entspricht ziemlich genau den vorläufigen Zahlen, die Hypoport schon Ende Juli vorgelegt hatte. Unter dem Strich verdiente die Gesellschaft 10,9 Millionen Euro, ebenfalls fast doppelt so viel wie ein Jahr zuvor.

Zum Firmennetz von Hypoport gehören Unternehmen, die digitale Lösungen für die Kreditwirtschaft, den Wohnungsmarkt und für Versicherungen anbieten. Größtes Segment ist Europace, eine Plattform für Finanzierungen von Immobilien, Bausparprodukte und Ratenkredite.

Hypoport war aus der Fusion der 1954 gegründeten Dr. Klein & Co. AG und der Europace AG hervorgegangen. Slabke selbst hatte als Geschäftsführer bei Dr. Klein angefangen und Hypoport 1999 in einem von ihm organisierten sogenannten Management-Buyout übernommen./stw/mne/he

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