Milliardenkonzern steigt ein:
Warum kauft ein Uranunternehmen 15,6 Prozent an einem Explorer für 0,10 CAD je Aktie?
Anzeige
ROUNDUP

Johnson & Johnson profitiert von Krebsmitteln - hebt Jahresziele an 15.07.2026, 16:48 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Johnson & Johnson 219,23 EUR -1,36 % Baader Bank

Der US-Konzern Johnson & Johnson US4781601046 hat sich im zweiten Quartal trotz rückläufiger Verkäufe seines Psoriasis-Medikaments Stelara gut geschlagen. Treiber waren vor allem neue Krebsmedikamente und Arzneien für Entzündungskrankheiten, wie der Konzern am Mittwoch in New Brunswick mitteilte. Konzernchef Joaquin Duato sprach von einem starken Jahresviertel und hob die Prognosen für das Gesamtjahr erneut an. Die Aktie gab im frühen Handel um 0,4 Prozent nach, die Resultate mit Medizintechnik blieben hinter den Erwartungen von Experten zurück. Allerdings ist das Papier über die vergangenen 12 Monate um fast zwei Drittel teurer geworden.

In den drei Monaten bis Ende Juni erzielte Johnson & Johnson einen Umsatz von gut 25 Milliarden US-Dollar, das waren 6,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Damit übertraf das Unternehmen die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten. Dazu trugen vor allem das Blockbuster-Medikament Darzalex zur Behandlung des multiplen Myeloms, einer Krebserkrankung des Knochenmarks, sowie die beiden Lungenkrebsmedikamente Rybrevant und Lazcluze bei. Der bereinigte Gewinn legte um fast fünf Prozent auf 2,90 Dollar je Aktie zu.

Für das Gesamtjahr ist nun ein Erlös von bis zu 101,4 Milliarden Dollar angepeilt, statt zuletzt bis zu 101,3 Milliarden. Den bereinigten Gewinn erwartet der Konzern nun bei 11,60 bis 11,75 Dollar je Aktie, zuvor standen hier noch 11,45 bis 11,65 Dollar im Plan.

Derweil war es das erste vollständige Quartal mit Umsätzen für ein neues Psoriasis-Präparat in Tablettenform. Der Pharmakonzern hofft, dass Icoytde ein Bestseller wird. Nach Einschätzungen von Finanzchef Joseph Wolk könnte das Präparat dem Unternehmen einen Umsatz in Höhe von mehreren Milliarden Dollar einbringen. "Es könnte eines der erfolgreichsten Medikamente von Johnson & Johnson werden", sagte der Manager der Nachrichtenagentur Bloomberg.

Der Konzern investiert kräftig in die Markteinführung neuer Medikamente, um die sinkenden Umsätze mit Stelara auszugleichen. Die Exklusivität des Immunsuppressivums zur Behandlung schwerer chronisch-entzündlicher Erkrankungen wie etwa Schuppenflechte und Gelenkentzündungen ist im vergangenen Jahr abgelaufen. Über den Bereich Krebs hinaus investiert der Konzern auch in Medikamente für psychiatrische Erkrankungen. Dazu zählt Caplyta, ein Medikament gegen Schizophrenie und bipolare Depression, das das Unternehmen im vergangenen Jahr erworben hat.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 1,64
Hebel: 20,23
mit starkem Hebel
Ask: 4,36
Hebel: 5,10
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Goldman Sachs
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: GN009P GW198H. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Weitere News
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer