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Nordex blickt nach gutem Quartal optimistischer auf Jahresgewinn 28.10.2025, 10:23 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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HAMBURG (dpa-AFX) - Der Windturbinen-Hersteller Nordex wird nach einem guten Quartal optimistischer für seinen Jahresgewinn. Die Marge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda-Marge) werde nun bei 7,5 bis 8,5 Prozent erwartet, teilte das Unternehmen am Montagabend mit. Zuvor war Nordex von 5,0 bis 7,0 Prozent ausgegangen. Das Management rechnet im vierten Quartal mit zusätzlichen Gewinnen und einer starken Dynamik für den Auftragseingang. Die anderen Vorhersagen für 2025 ließ Nordex unverändert. So soll der Umsatz weiter bei 7,4 bis 7,9 Milliarden Euro liegen. Die Aktie sprang an.

Kurz nach Handelsbeginn am Dienstag legte das Papier prozentual zweistellig zu. Zuletzt betrug das Plus fast 13 Prozent, womit eine Aktie 24,94 Euro kostete und damit so viel wie seit April 2021 nicht mehr. Der Kurssprung folgt auf eine Schwächephase in den vergangenen zwei Wochen, während derer die Aktie ihr niedrigstes Niveau seit fast einem Monat erreicht hatte.

Im dritten Quartal verdoppelte sich der operative Gewinn (Ebitda) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fast auf 136 Millionen Euro. Die entsprechende Marge legte von 4,3 Prozent auf 8,0 Prozent zu. Der Umsatz veränderte sich mit 1,7 Milliarden Euro hingegen kaum. Diese Entwicklung spiegle saisonale Effekte sowie temporäre lieferantenbedingte Verzögerungen in der Türkei wider, hieß es. Die vollständigen Ergebnisse will Nordex am 4. November veröffentlichen.

Für RBC-Analyst Colin Moody tröstet das Quartalsergebnis insgesamt über die "klare Umsatzenttäuschung" hinweg. Neben der Profitabilität sei auch der Barmittelzufluss des Herstellers von Windkraftanlagen stark gewesen. So erreichte der freie Barmittelzufluss von Nordex nach den ersten neun Monaten 298 Millionen Euro, während sich im Vorjahreszeitraum Zu- und Abflüsse die Waage hielten.

Moody erwartet ebenso wie etwa sein Kollege Vivek Midha von der Citigroup, dass infolge der erhöhten Jahresprognose nun auch die Erwartungen für die kommenden Jahre steigen.

Nordex und seine Konkurrenten, wie etwa Vestas , sahen sich infolge der Inflation mit gestiegenen Kosten konfrontiert. Dadurch wurden viele ältere Projekte unrentabel. Zudem kämpften einige Entwickler von Windparks mit schleppenden Genehmigungsverfahren, den hohen Zinsen und ebenfalls mit gestiegenen Kosten. Mittlerweile hellt sich das Umfeld auf. So führte Nordex die verbesserte Prognose auf eine starke operative Umsetzung in beiden Geschäftsbereichen (Projekte und Services), sowie auf ein stabiles makroökonomisches Umfeld zurück./lew/he/men/stk

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