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Roche bekommt Gegenwind durch Währungseffekte - Jahresziel steht 23.04.2026, 11:09 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Negative Wechselkurseffekte haben im ersten Quartal das Wachstum beim Schweizer Pharmakonzern Roche CH0012032048 in einen Umsatzrückgang verwandelt. Zudem blieb das Diagnostik-Geschäft von der Preisreform in China belastet. Konzernchef Thomas Schinecker sieht den Konzern aber weiter gut aufgestellt und bestätigte die Jahresziele. An der Börse legte die Aktie zu.

Das Papier verteuerte sich am Donnerstag im frühen Handel um zuletzt zwei Prozent und war damit einer der größten Favoriten im Schweizer Leitindex SMI. "Alles in allem ein guter Start ins Jahr 2026", kommentieren die Analysten von Bernstein die Zahlen. Etwas zurückhaltender äußerten sich die Branchenkenner etwa von Vontobel, Barclays und Goldman Sachs - sie alle verwiesen auf leicht verfehlte Markterwartungen beim Umsatz. Für Goldmann-Sachs wirkten zudem die milde Grippe-Saison sowie auch weiterhin die negativen Auswirkungen der Preisreform in China belastend.

Im ersten Quartal sank der Umsatz um fünf Prozent auf 14,7 Milliarden Schweizer Franken (rund 16 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Donnerstagmorgen in Basel mitteilte. Zu konstanten Wechselkursen stiegen die Erlöse dagegen um sechs Prozent. Im weiteren Jahresverlauf sollen die negativen Währungseinflüsse nach Einschätzung des Konzerns sich zumindest etwas abschwächen.

Mit 11,5 Milliarden Franken (minus vier Prozent) steuerte die größere Pharmasparte wie üblich den Löwenanteil zum Gruppenumsatz bei. Im Diagnostik-Geschäft setzte Roche mit 3,3 Milliarden Franken sieben Prozent weniger um als ein Jahr zuvor. Dort hielten die Belastungen durch die Preisreform an, nachdem sie bereits im vergangenen Jahr auf der Entwicklung der Sparte gelastet hatten.

Die zweite Jahreshälfte dürfte aber besser ausfallen, sagte Konzernchef Schinecker. Insgesamt sei er sehr zufrieden, dass der China-Effekt bereits im zurückliegenden Quartal im Vergleich zum Vorjahr deutlich nachgelassen habe. "Man sieht also bereits, dass der Trend in die richtige Richtung geht."

Mit Blick auf den Krieg in Nahost erläuterte Schinecker, dass Roche zwar "erhebliche Umsätze" in der Region erziele, aber keine Lieferanten vor Ort habe. "Aus Sicht der Lieferanten und der Produktionsfähigkeit unserer Produkte sowie der Belieferung des Rests der Welt spielt diese Region für uns also keine Rolle." Dagegen sei aber die Lieferung von lebensrettenden Medikamenten und Diagnostika manchmal schwieriger. Es gebe gewisse Auswirkungen, aber sie seien beherrschbar, so der Roche-Chef.

An seinen Zielen für das Jahr hält das Roche-Management fest: So sollen zu konstanten Wechselkursen die Umsätze im mittleren einstelligen Prozentbereich steigen. Der Kerngewinn je Aktie soll im hohen einstelligen Prozentbereich zulegen. Außerdem ist Roche bestrebt, die Dividende in Schweizer Franken zu erhöhen.

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