Anzeige
+++NurExone Biologic: Verändern ihre Super-Exosomen die Medizin?!+++
PortfolioPlus
Portfolio-Tracker – Kurse, Renditeanalyse und Dividendenplaner an einem Ort.
Anzeige
ROUNDUP/Studie

81 Prozent sorgen sich um finanzielle Absicherung 28.08.2026, 14:50 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Die Debatte über Sozialreformen und mögliche Einschnitte bei der gesetzlichen Krankenversicherung und bei der Rente verunsichert viele Menschen in Deutschland und könnte den wirtschaftlichen Aufschwung bremsen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung.

Rund 81 Prozent der Befragten machen sich einer repräsentativen Umfrage zufolge demnach einige oder große Sorgen um ihre finanzielle Absicherung. 42 Prozent schränken deshalb ihre Konsumausgaben ein. Unter denjenigen mit großen Sorgen sind es sogar rund 71 Prozent. Für die Untersuchung wurden im Juni und Juli online etwa 4.000 Menschen im Alter von 18 bis 75 Jahren befragt.

Gegenstand der Diskussion waren unter anderem eine Erhöhung des Renteneintrittsalters, Leistungskürzungen bei der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung sowie die Streichung der Entgeltfortzahlung am ersten Krankheitstag. Laut Umfrage lehnen drei Viertel der Befragten die diskutierten Maßnahmen "stark" oder "eher" ab.

Experten sehen Ansehen der Regierung beschädigt

Die Debatte um Sozialreformen entziehe der Konjunktur wichtige Impulse und sei zu einem Wachstumsrisiko geworden, schreiben die Studienautoren Jan Behringer, Sebastian Dullien und Lukas Endres. Zugleich berge sie politische Risiken, weil sie das Vertrauen der Menschen in die Bundesregierung belaste.

Dauert die Unsicherheit an, könnte dies Haushalte dazu bringen, ihre Ausgaben auch künftig vorsichtiger zu planen, um privat vorzusorgen, befürchten die Experten. "Wenn sich die Konsumzurückhaltung in weiten Teilen der Bevölkerung verfestigt, könnte dies die private Nachfrage auch in den kommenden Monaten dämpfen und damit die konjunkturelle Erholung schwächen."

"Soziale Sicherheit ist der Kitt der Gesellschaft"

Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, nimmt die Politik in der Debatte in die Pflicht: "Die soziale Sicherheit ist der Kitt der Gesellschaft. Die Bundesregierung muss erkennen, dass Kürzungen in der Pflege und Gesundheit die politischen Fliehkräfte stärken." Bundeskanzler und Finanzminister müssten deshalb Verantwortung übernehmen.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Ihre Lieblingsaktie geschenkt

BörsenNEWS.de und Smartbroker+ starten gemeinsam eine exklusive Bonus-Aktion. Eröffnen Sie bis 31.08.2026 ein Depot bei Smartbroker+ und erhalten als Willkommensgeschenk einen Anteil ausgewählter Aktien im Wert von 50 Euro!.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer