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ROUNDUP/Trotz Sorgenkind Gucci

Kering will 2026 wieder wachsen 10.02.2026, 09:31 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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PARIS (dpa-AFX) - Der Luxusgüterkonzern Kering muss sich mit der erhofften Erholung seiner kriselnden Modemarke Gucci weiter gedulden. Zwar fiel der Umsatz der Edelmarke auf vergleichbarer Basis zum Jahresende weniger als noch im dritten Quartal, doch habe das Minus im Schlussquartal im Jahresvergleich immer noch bei zehn Prozent gelegen, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Analysten hatten damit aber bereits gerechnet. Zudem will der erst seit wenigen Monaten amtierende Kering-Chef Luca de Meo eine Trendwende vorantreiben. 2026 soll der Konzern wieder wachsen. An der Börse kam die Aussicht auf Rückkehr zum Wachstum hervorragend an.

Der Aktienkurs schnellte im frühen Handel um bis zu 14 Prozent auf 297 Euro nach oben. Damit erholte sich das Papier von seinem jüngsten Rücksetzer. Die Aktie war in den vergangenen Wochen wieder bis auf fast 250 Euro abgerutscht, nachdem der Kurs zwischen April und Oktober vergangenen Jahres nach einer jahrelangen Talfahrt von rund 150 Euro bis auf fast 350 Euro gestiegen war. Das Rekordhoch von knapp 800 Euro aus dem Sommer 2021 ist trotz der Erholung seit dem Mehrjahrestief noch meilenweit entfernt.

"Die Entwicklung 2025 spiegelt nicht das wahre Potenzial des Unternehmens wider", sagte der ehemalige Renault-Chef laut Mitteilung. In der zweiten Jahreshälfte seien bereits Maßnahmen zur Stärkung der Finanzkraft und zur Senkung der Kosten eingeleitet worden, sowie strategische Entscheidungen. Auf einem Kapitalmarkttag Mitte April will de Meo dann einen Fahrplan vorstellen, "um die Attraktivität unserer Luxusmarken zu steigern und das Wachstum wieder anzukurbeln."

Der französische Konzern mit weiteren Marken wie Yves Saint Laurent und Balenciaga hinkte in den vergangenen Jahren den Konkurrenten hinterher. Er litt unter einem Rückgang der Popularität der Produkte von Gucci inmitten einer allgemeinen Abschwächung des Luxuskonsums, vor allem in China.

Allein 2025 fiel der Umsatz mit Gucci-Produkten um mehr als ein Fünftel auf knapp 6 Milliarden Euro; der Konzernumsatz sank um 13 Prozent auf 14,7 Milliarden Euro. Der bereinigte operative Gewinn knickte sogar um ein Drittel auf gut 1,6 Milliarden Euro ein. Der auf die Anteilseigner entfallende Nettogewinn schmolz auf nur noch 72 Millionen Euro, nachdem im Jahr zuvor noch gut 1,1 Milliarden Euro Überschuss erwirtschaftet wurden.

Die Aktionäre sollen dennoch eine Dividende von insgesamt 3,00 Euro je Anteilsschein erhalten. 1,25 Euro wurden bereits im Januar als Zwischendividende ausgeschüttet, der Rest soll im Juni folgen. Zudem stellt die Unternehmensführung eine Sonderausschüttung von einem Euro je Aktie in Aussicht - im Zusammenhang mit dem Verkauf von Kering Beauté an den Kosmetik- und Körperpflegekonzern L'Oréal , der im ersten Halbjahr abgeschlossen ein soll.

Die triste Geschäftsentwicklung spiegelt sich auch schon länger im Aktienkurs von Kering wider. Seit dem Rekordhoch von fast 800 Euro Mitte 2021 ist der Kurs um rund zwei Drittel gefallen. Am Dienstag nun startete ein erneuter Erholungsversuch: Das Papier gewann am Vormittag gut zehn Prozent auf 287 Euro - allerdings ist das geradeeinmal ein Hoch seit Mitte Januar.

JPMorgan-Analystin Chiara Battistini sieht in den Resultaten in Summe wenig Überraschendes. Gucci habe kostenseitig etwas besser abgeschnitten als gedacht. Dies sowie die Bestätigung, dass Kering bereits 2026 wieder wachsen wolle, könnte die Aktien aber durchaus stützen. Gleichwohl richteten sich die Blicke bereits auf den Kapitalmarkttag./mis/niw/stk/zb

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