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UBS steigert Gewinn abermals deutlich stärker als erwartet - Kursplus 29.04.2026, 12:29 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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UBS Group 37,88 EUR +5,40 % Baader Bank

Die Schweizer Großbank UBS CH0244767585 hat im ersten Quartal erneut deutlich mehr verdient als erwartet. Und mit der Integration der Credit Suisse (CS) sieht sie sich im Endspurt. Weiterhin will die UBS ihre Aktienrückkäufe trotz der anstehenden Verschärfung der Kapitalvorschriften durch den Schweizer Bundesrat fortsetzen. An der Börse kam der Schwung an Nachrichten sehr gut an.

Die UBS-Aktie stieg am Vormittag um 4,5 Prozent. Sie setzte damit ihre Erholung seit dem Rückgang von Februar bis März fort. Das Minus seit Jahresbeginn hat sich auf knapp sechs Prozent verringert.

Die Analysten von Jefferies nannten die Quartalszahlen "exzellent", JPMorgan nannte sie "sehr stark". Die Experten der US-Bank erwarten nun eine Anhebung der Konsensschätzungen für den Gewinn je Aktie im laufenden Jahr im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich.

Die Bank verdiente in den ersten drei Monaten mit rund drei Milliarden US-Dollar (2,6 Mrd Euro) 80 Prozent mehr als im Vorjahr, wie sie am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit nur 2,4 Milliarden gerechnet. Bereits in den letzten Quartalen hatte UBS jeweils mehr verdient als erwartet.

Vor Steuern verdiente die Großbank mit 3,84 Milliarden Dollar ebenfalls 80 Prozent mehr. Bereinigt um Integrationskosten spricht die UBS von einem Gewinn vor Steuern von knapp vier Milliarden Dollar und damit 54 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Die Erträge der Bank stiegen um 13 Prozent auf 14,24 Milliarden Dollar, während der Aufwand mit 10,33 Milliarden Dollar mehr oder weniger stabil blieb. Das für eine Bank wichtige Verhältnis von Kosten und Erträgen verbesserte sich damit auf bereinigter Basis deutlich auf 70,2 Prozent.

Hoher Neugeldzufluss

In ihrem Kerngeschäft - der globalen Vermögensverwaltung - zog die Bank im ersten Quartal 37 Milliarden Dollar an Nettoneugeldern an. Dennoch gingen die verwalteten Vermögen per Ende März auf 6,9 Billionen Dollar leicht zurück. Das begründet die UBS mit den schwächeren Märkten und Wechselkursbewegungen.

Die Experten von der kanadischen Bank RBC führten die "starken Ergebnisse" auf eine rege Kundenaktivität in verschiedenen Geschäftsbereichen zurück. Der etwas aktualisierte Zeitplan für Aktienrückkäufe deute außerdem darauf hin, dass die Rückkäufe höher ausfallen könnten als bisher erwartet.

Zum jetzigen Stand will die UBS bis zur Präsentation ihrer Ergebnisse zum zweiten Quartal Ende Juli eigene Anteile im Wert von 3 Milliarden Dollar zurückkaufen. Im ersten Quartal hat die UBS bereits Aktienrückkäufe von rund 900 Millionen Dollar getätigt. Zudem habe man eine Abgrenzung für die angekündigte Dividendenerhöhung "im mittleren Zehnprozentbereich" vorgenommen.

Nach Abschluss der im laufenden Quartal geplanten Rückkäufe haben die Schweizer die Absicht, weiterer Aktienrückkäufe bis zum Jahresende zu tätigen. Deren Höhe ist laut der Mitteilung zum einen von den Finanzergebnissen und der Aufrechterhaltung der harten Kernkapitalquote (CET1) von 14 Prozent abhängig. Gleichzeitig hingen die weiteren Rückkäufe aber auch von "Klarheit" im Hinblick auf die parlamentarische Beratung über die Behandlung ausländischer Beteiligungen ab.

Derweil schreitet die CS-Integration weiter voran. Im Berichtsquartal wurden weitere Kosteneinsparungen von rund 0,8 Milliarden erreicht. Der Stand der Einsparungen seit Beginn der Restrukturierung steht damit bei 11,5 Milliarden. Angestrebt werden bis Ende des Jahres 13,5 Milliarden weniger Kosten im Vergleich zu 2022.

UBS zufrieden mit Ergebnis

UBS-Chef Sergio Ermotti zeigte sich sehr zufrieden mit dem vergangenen Quartal: "Wir erzielten ein ausgezeichnetes Finanzergebnis und sind nach wie vor auf dem Weg, unsere finanziellen Ziele für 2026 zu erreichen."

Auch im Ausblick auf den weiteren Geschäftsverlauf gibt sich die Bank einigermaßen zuversichtlich. Die Märkte würden sich im zweiten Quartal weiterhin "weitgehend widerstandsfähig" zeigen, heißt es dort. Darin spiegelten sich die Erwartungen wider, dass eine dauerhafte diplomatische Lösung des Konflikts im Nahen Osten erreicht werden könne.

Auch wenn die Kundenaktivität "unverändert robust" sei, blieben die Risiken aber erhöht, und die Umstände könnten sich rasch ändern, was die Kundenstimmung und -aktivität beeinträchtigen könnte.

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