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Wacker Neuson profitiert von Nachfrageerholung bei Baumaschinen 07.05.2026, 10:18 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Wacker Neuson 19,91 EUR +2,63 % Lang & Schwarz

Eine spürbare Nachfragebelebung hat dem Baumaschinen-Hersteller Wacker Neuson DE000WACK012 zum Jahresstart deutliche Zuwächse beschert. "Die spürbare Erholung in unserem europäischen Kernmarkt sowie die gestiegene Nachfrage nach unseren Kompaktmaschinen ermöglichen der Wacker Neuson Group einen soliden Start in das Jahr 2026", sagte Vorstandschef Karl Tragl laut Mitteilung. An der Börse legte der Aktienkurs am Vormittag um fast eineinhalb Prozent auf 19,80 Euro zu, das Kursminus 2026 liegt aber immer noch bei fast 20 Prozent.

Den Umsatz steigerte Wacker Neuson in den drei Monaten bis Ende März im Jahresvergleich um rund ein Fünftel auf 591 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Davon blieben 7 Prozent als Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) hängen, womit sich eine Verbesserung des operativen Gewinns von 12,1 auf 41,5 Millionen Euro ergibt. Analysten hatten in etwa so viel erwartet. Der Gewinn unter dem Strich vervielfachte sich auf 28 Millionen Euro.

Die Resultate spiegelten die seit Ende 2025 spürbar verbesserte Auftragslage wider, hieß es: "Nachdem das Vorjahr noch von einer schwachen Nachfrage geprägt war, zeigte sich insbesondere in der Region Europa bereits im zweiten Halbjahr 2025 eine deutliche Belebung. Zu Beginn des Geschäftsjahres 2026 setzte sich der positive Trend fort, insbesondere dank der starken Entwicklung im Segment der Kompaktmaschinen."

Besonders stark wuchs der Umsatz im ersten Quartal denn auch in Europa, gefolgt mit einigem Abstand von Asien. In der Geschäftsregion Amerikas sank der Umsatz etwas, was aber an negativen Wechselkurseffekten lag. Analyst Stefan Augustin von Warburg Research verwies in einer ersten Reaktion daher auch auf eine starke aktuelle Nachfrage in Amerikas.

Die Ende März veröffentlichten Jahresziele bestätigte Wacker-Neuson-Chef Tragl. Er erwartet einen Umsatz von 2,2 bis 2,4 Milliarden Euro - und damit eher mehr als die 2,22 Milliarden aus dem vergangenen Jahr. Die operative Marge vor Zinsen und Steuern (Ebit-Marge) soll sich von 6,0 Prozent auf 6,5 bis 7,5 Prozent verbessern.

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