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Wadephul optimistisch für gemeinsame Nato-Lösung mit USA 22.05.2026, 19:18 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Außenminister Johann Wadephul hat sich optimistisch geäußert, mit den USA beim Nato-Gipfel im Juli eine Verständigung über eine gemeinsame Zukunft des Bündnisses zu finden. US-Außenminister Marco Rubio habe "sehr das Gemeinsame der Nato betont", sagte der CDU-Politiker nach einem Treffen der Nato-Außenminister in der schwedischen Hafenstadt Helsingborg. Die Staats- und Regierungschefs der Nato kommen in etwa sechs Wochen in der Türkei zu ihrem Gipfel zusammen.

Rubio habe sich "ganz in dem Sinne auch eingelassen, wie wir alle, dass wir in Ankara ein Zeichen der Geschlossenheit, der Einigkeit abgeben wollen und werden", sagte Wadephul angesichts der heftigen Kritik, die US-Präsident Donald Trump immer wieder an den europäischen Nato-Partnern äußert. Es sei auch klar geworden, "dass wir eben gemeinsam jetzt konstruktiv daran zu arbeiten haben, auch die Aufgaben der Zukunft zu lösen".

Wadephul: Gemeinsames Sicherheitsinteresse mit USA bei Iran

Mit Blick auf den Iran-Krieg sagte Wadephul, es gebe ein gemeinsames Sicherheitsinteresse mit den USA, dass Teheran keine nuklearen Fähigkeiten mehr entwickeln könne. "Ich sehe uns, was die Interessenlage angeht gegenüber dem Iran, von einem Blatt lesen." Er räumte aber ein, was die Mittel angehe, gebe es unter den Nato-Partnern weiterhin Unterschiede.

Wadephul konkretisierte seinen Vorschlag zu einer dauerhaften Finanzierung der Ukraine in deren seit über vier Jahre andauernden Abwehrkampf gegen Russland. Sein Vorschlag, dass die Nato-Partner zu dem von der EU beschlossenen 90-Milliarden-Euro-Kredit für Kiew noch einmal bilateral auch mindestens dieselbe Summe drauflegen sollten, habe viel Unterstützung erfahren. "Ich glaube, das Signal ist wichtig und viele Staaten haben sich dazu heute auch schon bekannt", sagte er. Andere hätten eine grundsätzliche Unterstützung erkennen lassen, müssten aber über die Umsetzung beraten.

Aus dem Auswärtigen Amt hieß es später präzisierend, Wadephul habe mit seinen Kollegen den Vorschlag diskutiert, noch mal eine Summe für bilaterale Unterstützung mindestens in einer Größenordnung zu mobilisieren, die auch der EU-Ukraine-Kredit in diesem Jahr für militärische Unterstützung Kiews vorsehe. Der EU-Kredit stellt der Ukraine jährlich etwa 30 Milliarden Euro für militärische Beschaffungen zur Verfügung. Der Vorschlag Wadephuls sieht zusätzliche Unterstützung in ähnlicher Größenordnung für 2026 vor.

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